Lämmchen bestaunen, Blumentöpfe bemalen, Kerzen gestalten – beim Frühlingsfest auf dem Glauberg war vor allem an Familien gedacht. Viele unternahmen einen Sonntagsausflug hierher und konnten sich nicht nur vergnügen, sondern erfuhren auch Interessantes über die Heimat. Das Team vom »Fossmineum« in Selters zum Beispiel stellte die Erdgeschichte des Bleichenbachtals anhand verschiedener Gesteinstypen dar.

105 Storchennester besetzt

Udo Seum von der HGON zeigte zusammen mit Michael Herzberger und David Fischer, wie man ein Storchennest aus Weiden baut. Statt den Tieren künstliche Nisthilfen anzubieten, sei man inzwischen allerdings eher bestrebt, sie wieder dazu zu bringen, selbst Nester in Bäumen zu bauen, sagte Seum. Derzeit seien übrigens 105 Nester im Wetteraukreis besetzt.

Wer in die Geschichte des Glaubergs eintauchen wollte, konnte sich in der »Keltenwelt« kundig machen, die das Fest gemeinsam mit der Archäologischen Gesellschaft Glauberg und der Tourismus-Region Wetterau organisiert hatte. Auf dem Außengelände des Museums präsentierten zahlreiche Aussteller ihre Waren. Dort gab es liebevoll gestaltete Holzarbeiten aus Ober-Mörlen, Praktisches für den Haushalt aus den Werkstätten der Lebensgemeinschaft Bingenheim oder leckere Obst-Seccos aus Rendel – Probieren war hier ausdrücklich erwünscht, zumal es auch kindertaugliche Getränke gab.

Traditionell wurden auch wieder Sternwanderungen angeboten, die zum Beispiel unter den Überschriften »Wasser am Berg« oder »Naturschätze« standen. (Fotos: dab)

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