29. August 2019, 20:11 Uhr

Durch die Lüneburger Heide

29. August 2019, 20:11 Uhr
40 Mitglieder und Gäste des Ober-Rosbacher Obst- und Gartenbauvereins haben kürzlich eine Busreise unternommen. Das obligatorische Gruppenfoto darf dabei nicht fehlen. (Foto: pv)

40 Mitglieder und Gäste des Ober-Rosbacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) unternahmen kürzlich eine Busreise in die Lüneburger Heide.

Seit Monaten hatte Gudrun Kuhn, die Schriftführerin des Vereins, in mühevoller Kleinarbeit die fünftägige Fahrt geplant und bestens vorbereitet, und so wartete auf die Teilnehmer ein abwechslungsreiches und sehr unterhaltsames Programm, als sie sich am Morgen ihrem Busfahrer Hans von Schlosser-Reisen anvertrauten. Der brachte sie stressfrei und sicher in das kleine Örtchen Undeloh zum Hotel Undeloher Hof mitten in der Lüneburger Heide.

Dort standen die Pferdekutschen bereit für eine Rundfahrt durch die seit ein paar Tagen violett blühende Heide nach Wilsede.

Am nächsten Tag fuhren die Rosbacher Obstanbauer ins Alte Land nach Jork vor den Toren Hamburgs zum Herzapfelhof von Jens Lühs, um sich professionellen Apfelanbau anzusehen. Der Eigentümer selbst führte seine Gäste durch den kräftig modernisierten Betrieb, erklärte ausführlich und humorvoll die einzelnen Arbeitsschritte von der manuellen Ernte über Reinigung, Lagerung und Sortierung bis zum Versand der Äpfel.

Der Donnerstag führte die OGV-Truppe in die Stadt, die der Heide ihren Namen gab, nach Lüneburg. Für den Vormittag hatte Gudrun Kuhn eine Führung durch die Altstadt organisiert. Sehr beeindruckend war, dass die Lüneburger durch den ertragreichen Salzhandel »steinreich« wurden und sich schon im Mittelalter Häuser aus Stein leisten konnten.

Noch ein Besuch in Hannover

Am Nachmittag ging es dann ins Lüneburger Salzmuseum, wo die mühevollen Arbeitsschritte der mittelalterlichen Salzgewinnung vorgestellt wurden. Seit 1980 spielt Salz wirtschaftlich keine Rolle mehr.

Als Hans am Freitag seinen Bus in Bewegung setzte, war das Schiffshebewerk von Scharnebeck das erste Ziel. Die auf dem Elbe-Seitenkanal fahrenden Schiffe überwinden dort wie in einem überdimensionalen Fahrstuhl einen Höhenunterschied von 39 Metern. Nach Kaffee und Kuchen mit Blick auf das Schiffshebewerk ging es zum letzten Höhepunkt der Fahrt, einem Rundgang durch das Pietzmoor von Schneverdingen. Dort erlebten die Teilnehmer Landschaft pur, blühendes Heidekraut, Sümpfe und eine große Artenvielfalt.

Am Abend gab es dann Heidschnucken zu sehen, allerdings beim Abendessen in Form eines köstlichen Bratens auf dem Teller. Einen weiteren Leckerbissen gab es nach dem Nachtisch. Der Seniorchef des Hotels, ein Liebhaber und Sammler von Drehorgeln, schob eines seiner Schmuckstücke in den Raum und unterhielt mit Liedern aus dem letzten Jahrhundert.

Für den Samstag stand die Heimreise an: Allerdings von Gudrun Kuhn sehr geschickt mit einem Besuch der Herrenhäuser Gärten in Hannover unterbrochen. Der Busfahrer konnte seine Pause antreten und die Gäste verbrachten zwei schöne Stunden im großen Garten und dem Berggarten in Herrenhausen. Der Rest war für Hans Routine, bei wenig Verkehr brachte er alle wohlbehalten nach Rosbach zurück.

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