Wetterau

Dieses Jahr kein Märchenspiel beim KCB

Im November wird es kein Theaterstück des Kultur- und Carnevalvereins Bingenheim (KCB) geben. »In diesem Jahr müssen unsere Märchenspiele, die wir bisher 22 Jahre in Folge inszenierten, leider pausieren«, teilt der Verein mit. Zeitliche Gründe sind schuld daran, dass Regisseurin Monika Stete diesmal kein Märchen mit ihrer Gruppe einstudieren wird. »Ich habe lange mit mir gerungen, aber ich komme immer wieder zu dem Schluss, dass ich in diesem Jahr meinem Anspruch an mich selbst und an die Schauspieler nicht gerecht werden kann«, begründet sie die Absage.
15. Oktober 2019, 20:26 Uhr
Dagmar Bertram

Im November wird es kein Theaterstück des Kultur- und Carnevalvereins Bingenheim (KCB) geben. »In diesem Jahr müssen unsere Märchenspiele, die wir bisher 22 Jahre in Folge inszenierten, leider pausieren«, teilt der Verein mit. Zeitliche Gründe sind schuld daran, dass Regisseurin Monika Stete diesmal kein Märchen mit ihrer Gruppe einstudieren wird. »Ich habe lange mit mir gerungen, aber ich komme immer wieder zu dem Schluss, dass ich in diesem Jahr meinem Anspruch an mich selbst und an die Schauspieler nicht gerecht werden kann«, begründet sie die Absage.

Stete ist die Mutter der Märchenspiele und hat unter anderem schon »Arielle«, »Schneeweißchen und Rosenrot«, »Urmel aus dem Eis«, »Die Bremer Stadtmusikanten« und »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« auf die Bingenheimer Bühne gebracht. Ob Kostüme oder Bühnenbild, Gesang oder Tanz - in jedem Bestandteil der Aufführung wird Stetes Liebe zum Detail sichtbar. Und als Regisseurin hat sie ihre Laiendarsteller stets zur Höchstform gebracht. Sie verspricht: »Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mit neuem Elan und Schwung werden wir im November 2020 das Theaterstück ›Eine Woche voller Samstage‹ von Paul Maar auf die Bühne bringen.«

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