09. Juli 2019, 20:56 Uhr

Die Viertelmillion geknackt

09. Juli 2019, 20:56 Uhr
Thomas Dzaak (2. v. l.) erhält von Manuel Rottler (l.), Matthias Walther (r.) und Dr. Jürgen Roth ein Präsent, weil er die 250 000-Tonnen-Marke geknackt hat. (pm)

Damit hatte Thomas Dzaak nicht gerechnet: Der Bruchenbrückener nutzt fleißig den Niddataler Recyclinghof. Als er jetzt einen defekten Kärcher dorthin brachte, wurde er mit einem Geschenk überrascht. Er hatte die 250 000-Tonnen-Marke geknackt. Seit Bestehen der Wetterauer Recyclinghöfe sind eine Viertelmillion Tonnen Abfälle und Wertstoffe angeliefert worden.

Die Recyclinghöfe sind eine Erfolgsgeschichte. 2005 wurde die erste Wertstoffsammelstelle eingerichtet. Kurz nach dem der Friedberger Recyclinghof, der im Februar 2005 eröffnet wurde, ging der Ilbenstädter Hof in Betrieb. Seither sind kreisweit zehn Recyclinghöfe entstanden. Hier können Bürger aus dem Wetteraukreis ihre wiederverwertbaren Abfälle abgeben, vom Altholz bis zum Zigarettenanzünder.

Das Bringsystem bewährte sich rasch. Die angelieferten Mengen sind stetig gestiegen. 2014 bereits wurde das Doppelte der ursprünglich prognostizierten Menge von 12 500 Tonnen pro Jahr eingesammelt.

Alle Wertstoffe, für die eine Gebühr bezahlt wird, werden gewogen, Sperrmüll und Bauschutt ebenso wie Grünabfall. »Die Anlieferung der viertelmillionsten Tonne zeigt, dass die Recyclinghöfe stark nachgefragt sind. Die Erfolgsgeschichte kann fortgesetzt werden«, sagt Matthias Walther, Kreisbeigeordneter und Dezernent für die Abfallwirtschaft des Wetteraukreises.

Kärcher zu Hause vergessen

Thomas Dzaak nutzt den Niddataler Recyclinghof gerne. Er freut sich »auf die netten, hilfsbereiten Mitarbeiter«, sagt er. Wenige Tage zuvor hatte er eine große Menge Sperrmüll und Altholz angeliefert. Den defekten Kärcher hatte er zu Hause vergessen, deshalb brachte er ihn später. Dzaak ärgert sich über jene Mitbürger, die ihren Abfall einfach in die Landschaft werfen, nur um ein paar Cent zu sparen. »Thomas Dzaak ist ein Musterbeispiel für die Bürger im Wetteraukreis, die ihre Abfälle ordnungsgemäß abgeben«, lobt Dr. Jürgen Roth, Leiter der Wetterauer Abfallwirtschaft. Manuel Rottler, Mitarbeiter im Niddataler Recyclinghof, freut sich, dass seine Arbeit und die seiner Kollegen bei Kunden wie Dzaak so gut ankommt.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Bruchenbrücken
  • Jürgen Roth
  • Wetteraukreis
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos