01. September 2017, 19:50 Uhr

Die Sang wächst weiter

01. September 2017, 19:50 Uhr
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Aus der Redaktion
Zwischen Kreisel und der bestehenden Bebauung »Am Salzberg« wird die Nassauische Heimstätte acht Gebäude mit 66 Wohnungen errichten. Auch sonst sind die Grundstücke im neuen Stadtteil an der B 455 laut Bürgermeister Alber heiß begehrt. (Foto: Ernst Stadler)

Das Baugebiet »Sang« an der B 455 wächst jeden Tag ein Stück mehr. Der Erste Kreisbeigeordneter und Baudezernent Jan Weckler hat dieser Tage die Baugenehmigung für den Neubau einer Wohnanlage mit 66 Wohnungen und insgesamt 111 Parkplätzen (davon 94 in der Tiefgarage) übergeben. Bauherr ist die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft, an der auch der Wetteraukreis beteiligt ist – wenn auch mit einem sehr geringen Anteil. Insgesamt entstehen in der Jahnstraße und in der Straße »Die Sang« acht Gebäude.

»Rosbach ist eine Zuzugsgemeinde, die auch weiterhin wachsen wird. Ich bin froh, dass die Nassauische Heimstätte auch in Rosbach tätig ist«, sagte Weckler. Die Gruppe ist mit rund 60 000 Wohnungen das größte hessische Wohnungsunternehmen. Weckler: »Die Nassauische Heimstätte ist ein verlässlicher und wichtiger Partner beim Bau von preisgünstigen Wohnungen für die Menschen in unserer Region.« Wie »preisgünstig« die Miete in Rosbach werden wird, ist freilich noch nicht abzusehen.

 

Großes Interesse an Grundstücken

 

Neben der Nassauische Heimstätte planen weitere Firmen und Privatleute die Bebauung des neuen Rosbacher Stadtteils. Wie Bürgermeister Thomas Alber der WZ sagte, seien fast alle Grundstücke entweder verkauft oder reserviert. »Wir hatten 600 Interessenten, von denen 150 Bewerber übrig geblieben sind.« Aktuell gebe es noch 20 freie Grundstücke, hier werde man die Interessenten in Kürze anschreiben. Es gehe vornehmlich um Einfamilien- und Reihenhäuser.

CDU und Grüne sehen dagegen Probleme bei der Vermarktung. 50 Prozent der Grundstücke seien noch nicht verkauft. Mehrere Bewerber aus Rosbach und Rodheim seien nach Ende der Frist am 30. September 2016 auf die Stadt zugekommen, um in der »Sang« zu bauen. Sie seien aber auf das Baugebiet »Obergärten« verwiesen worden. Der Antrag der Fraktionen, das Bewerbungsverfahren im Sinne der Einheimischen erneut aufzurollen (was laut Alber gar nicht geht), war bei der jüngsten Sitzung angesichts der fortgeschrittenen Stunde nicht mehr aufgerufen worden.



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