Wetterau

Der tote Jagdaufseher und Wilderer in Rosbachs Wald

Über den Tod des Jagdaufsehers Johannes (Jean) Bullmann vor über 100 Jahren wird in Rosbach immer noch gerätselt. Eine Lesung von Helga Schneider und Horst Pauly vom Heimatgeschichtsverein beginnt Sonntag, 15 Uhr, in den Räumen des Wehrturms in der Kirchstraße 4.
31. Oktober 2019, 20:16 Uhr
Redaktion

Über den Tod des Jagdaufsehers Johannes (Jean) Bullmann vor über 100 Jahren wird in Rosbach immer noch gerätselt. Eine Lesung von Helga Schneider und Horst Pauly vom Heimatgeschichtsverein beginnt Sonntag, 15 Uhr, in den Räumen des Wehrturms in der Kirchstraße 4.

Die Leiche des Jagdaufsehers - im Kopf ein Einschussloch - war im Juli 1916 oberhalb der heutigen Wasserdäll, unterhalb eines Hochstandes, gefunden worden. An der Stelle befindet sich heute eine Gedenktafel mit einem Quarzitstein, die hinweist auf »Em Schaa seu Köppsche«.

Schneider und Pauly erzählen die Geschichte des Ockstädter Forstbeamten, der im damaligen Ockstädter Wald vermutlich von einem Wilderer erschossen worden war. Seine Familie errichtete dort an dieser Stelle den Bildstock »Marienbild«. Zur Sprache kommt auch die »Wilderergeschichte« aus dem Buch von Dieter E. Kromschröder (»Schüsse im grünen Wald«). Eine in Köppern wohnhafte Wilddiebsfamilie soll in den 30er Jahren bis in den Hintertaunus hinein Schandtaten verübt haben.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Der-tote-Jagdaufseher-und-Wilderer-in-Rosbachs-Wald;art472,640526

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung