07. August 2017, 06:00 Uhr

Chillen und Tanzen

»Couch & Soda«: Ein grünes Wohnzimmer im Goldsteinpark

Runter vom Sofa – ab auf die Couch. Der Goldsteinpark verwandelte sich am Samstag in ein grünes Wohnzimmer. Statt Soundgarden-Festival hieß es für einen Tag: »Couch & Soda«.
07. August 2017, 06:00 Uhr

Mit ihrem abgespeckten Konzept trafen die Veranstalter (das Soundgarden Team und Juka) genau ins Schwarze. Das kostenfreie Konzert-Event lockte ein junges Publikum, aber auch viele Junggebliebene auf das Gelände.

»Genau so haben wir uns das vorgestellt«, freute sich Nils Hasport, Vorsitzender des Fördervereins für Jugendkultur und Jugendarbeit (Juka) während der achtstündigen Veranstaltung. »Eine entspannte Atmosphäre, die Leute machen mit oder relaxen einfach.« Immer wieder gab es positives Feedback seitens der Besucher oder Bands auf der Bühne. Das alternative Konzept ist bestens aufgegangen.

Stündlich füllte der Platz vor der Bühne mehr. Heiß begehrt waren die Sofas, die das neue Konzept erst richtig sichtbar machten. Für die passende Verköstigung war mit Gegrilltem oder vegetarischen Gerichten, Apfelwein und Softgetränken bestens gesorgt.

 
Fotostrecke: "Couch & Soda" statt Soundgarden im Goldsteinpark

333. Auftritt von »Domi, Bade!«

 

Gleich sieben Musik-Acts wurden auf der Bühne geboten. Singer-Songwriter Jonas Brannath hatte es da noch am schwersten: Der 22-jährige Sänger aus Sinn eröffnete die Veranstaltung um 14 Uhr vor einem überschaubaren Publikum. Für ein paar Minuten setzte im Anschluss auch noch der Regen ein. Sänger Dominik Bade nahm es mit Humor. »Ich bin Domi Bade, passend zum Wetter.«

Seit fast zehn Jahren steht Bade, der in Ranstadt geboren wurde, auf der Bühne. Mittlerweile lebt er in Frankfurt, nach wie vor widmet sich der Sänger in seinen Liedern der Freundschaft, Liebe und dem Leben. Merklich weiterentwickelt hat sich dabei sein Stil. Am Samstag konnte das Publikum bei seinem 333. Auftritt dabei sein. Noch gut erinnert sich Dominik an seinen ersten Auftritt 2008. »Eine Schulveranstaltung in Nidda.« Wer ihn live erleben möchte, sollte sich schon mal das Karben-Open-Air oder das Gießener Stadtfest vom 18. bis 20. August vormerken.

Gibt's wieder ein "Soundgarden"?

Einen guten Job auf der Bühne machten auch Fulltime Job, Skatholiken, Antonio, Klub Erika und Ozaka Bondage. »Handgemachte Musik« lautete die Devise, die bei den Besuchern bestens ankam. Die Erikaner servierten dem Publikum ihre erste Single »Geld« in neuer Version. Ausgelassen wurde vor der Bühne getanzt. So auch bei Ozaka Bondage. Während zum Soundcheck noch ein »New York, New York« angestimmt worden war, sorgte die Band mit ihrem Techno-Punk-Rock für den optimalen Abschluss.

Ob es im kommenden Jahr nun wieder einen »Soundgarden« geben wird, halten die Veranstalter offen. »Eine Großveranstaltung bedeutet immer viel Stress«, sagte Vivien Gäde, Vorsitzende des Stadtjugendrings Friedberg. Nach der erfolgreichen Umsetzung von »Couch & Soda« wäre auch hier eine Wiederholung möglich. Dank Sponsoren stand die Veranstaltung auf sicheren finanziellen Beinen. Und dass Juka, Stadtjugendring und Soundgarden gemeinsam Ideen umsetzen können, hat sich am Samstag gezeigt.

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