22. Juni 2018, 20:58 Uhr

CDU Nieder-Mörlen verlangt mehr Verkehrssicherheit

22. Juni 2018, 20:58 Uhr
Machen sich Gedanken um Gefahrenpunkte und Verbesserungsbedarf in Nieder-Mörlen (v. l.): Albert Möbs, Annemarie Jordis, Alexander von Bischoffshausen, Landtagsabgeordneter Klaus Dietz und Joachim Heitz. (Foto: pm)

Der CDU-Ortsverband Nieder-Mörlen war bei einer Ortsbegehung im Stadtteil unterwegs und trug zusammen, was an der Verkehrssituation verbessert werden sollte. »Nieder-Mörlen ist neben der Kernstadt der größte Stadtteil von Bad Nauheim. Durch Zuzug in das Baugebiet ›Am Hempler‹ und im Ortskern durch Verdichtung neu entstandenen Wohnraum sind neue Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur entstanden«, heißt es in einer Pressemitteilung der Christdemokraten.

Besonders betroffen sei die Weingartenstraße am westlichen Ortsausgang. Dort werde die gebotene Geschwindigkeit regelmäßig überschritten, gleichzeitig fehle es an einem gesicherten Fußgängerüberweg vom »Hempler« in den Gutermannweg. »Täglich überqueren hier Eltern mit ihren Kindern unter großer Gefahr die Weingartenstraße, um zur Kita ›Maria Himmelfahrt‹ zu gelangen. Gleiches gilt für Fußgänger und Fahrradfahrer, die den alten Ortskern erreichen wollen, um beispielsweise die katholische Kirche zu besuchen oder von dort aus den Bus zu nehmen. Täglich kommt es hier zu brenzlichen Situationen, weil Autofahrer nicht damit rechnen, dass Personen vom Grünstreifen aus die Straße überqueren. Es fehlt hier nämlich nicht nur an einer Querungshilfe, sondern bereits an einem Bürgersteig«, kritisiert die CDU.

Kreisel an Weingartenstraße/B 275

Unbedingt abzuhelfen ist nach deren Ansicht auch dem regelmäßigen Rückstau an der Ampelanlage im Bereich der Einmündung der Weingartenstraße auf die B 275. »Viele Anwohner des Kolpingweges beklagen die hohe Lärm- und Abgasbelastung. Eine spürbare Entlastung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer würde nach einhelliger Meinung der Teilnehmer der Ortsbegehung ein Kreisel bringen. Der Verkehrskreisel führt zu mehr Verkehrssicherheit durch Minderung der Geschwindigkeit und des Schadstoffausstoßes, und er macht den Verkehrsfluss dennoch gleichmäßiger.«

Die CDU in Nieder-Mörlen setze sich darüber hinaus dafür ein, dass der neue Stadtteil »Am Hempler« durch eine Bushaltestelle im Einmündungsbereich der Luise-Frey-Straße an das Stadtbussystem angeschlossen werde. Insgesamt begrüße der CDU-Ortsverband das Engagement der Stadt, Bauplätze zu schaffen, mahne aber dringend an, nun auch die dafür nötige Infrastruktur anzupassen.

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