Wetterau

Butzbacher Technik schützt Reichstag

Die Firma Link feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Das mittelständische Unternehmen blickt auf eine ebenso bewegte wie dynamische Firmengeschichte zurück. 1967 von Norbert Link gegründet, entwickelte sich Link vom Familienunternehmen zum nach eigenen Angaben größten Hersteller zertifizierter Magnetkontakte im deutschsprachigen Raum. Die Produkte werden sowohl in der Sicherheitstechnik als auch in der Gebäudeautomation eingesetzt.
08. November 2017, 20:20 Uhr
Redaktion

Die Firma Link feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Das mittelständische Unternehmen blickt auf eine ebenso bewegte wie dynamische Firmengeschichte zurück. 1967 von Norbert Link gegründet, entwickelte sich Link vom Familienunternehmen zum nach eigenen Angaben größten Hersteller zertifizierter Magnetkontakte im deutschsprachigen Raum. Die Produkte werden sowohl in der Sicherheitstechnik als auch in der Gebäudeautomation eingesetzt.

Die Magnetsensoren werden nahezu unsichtbar in Fenstern und Türen verbaut. »Gerade bei öffentlichen Gebäuden mit hohen Sicherheitsstandards und modernen High-Tech-Fassaden ist Miniatursensorik inzwischen unabkömmlich«, erläutern die heutigen Geschäftsführer, Daniel und Markus Link, die Söhne des Gründers. Die Sensorik steuert beispielsweise die Alarmtechnik, das Raumklima und viele andere Prozesse innerhalb moderner Gebäude. Die Produkte aus Butzbach wurden bereits im Reichstagsgebäude in Berlin und in der Europäischen Zentralbank verbaut. Weitere typische Einsatzorte sind Botschaften, Banken, Gewerbe- und Industriegebäude, Museen oder Militäreinrichtungen.

Ende der 1960er Jahre begann der Firmengründer Norbert Link damit, Industrieschalter anzufertigen. Die Produktion fand zunächst in angemieteten Räumlichkeiten in Frankfurt statt – mit tatkräftiger Unterstützung seiner damaligen Frau Christine und der eigenen Familie. Schon bald fokussierte sich die Firma auf die Produktion von Magnetsensoren für die Sicherheitstechnik.

Aus Platznot nach Ostheim

Als die Räumlichkeiten in Frankfurt zu klein wurden, verlagerte die Familie Anfang der 1970er Jahre Unternehmen und Lebensmittelpunkt. Zunächst wurde in Cleeberg produziert, wo die ersten Mitarbeiter aus der näheren Umgebung stammten. 1981 bezog die schnell wachsende GmbH größere Produktionsstätten im nahe gelegenen Butzbach-Ostheim.

Inzwischen leiten die Gründersöhne das Unternehmen. Auch sie legen Wert darauf, dass die Produkte das Siegel »Made in Germany« tragen. Das solide Wachstum des Unternehmens führen sie nicht zuletzt auch darauf zurück.

Mit dem Firmenstandort in Ostheim sind Daniel und Markus Link zufrieden. Er besteche durch eine sehr gute Verkehrsanbindung, nämlich durch den Bahnhof direkt am Firmengelände und die nahe gelegene Autobahn.

Link beschäftigt derzeit über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist seit dem Jahr 1998 auch Ausbildungsbetrieb. Darüber hinaus engagiert sich das Familienunternehmen regelmäßig für soziale Einrichtungen in der Region, wie die beiden Geschäftsführer betonen.

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