25. September 2019, 19:41 Uhr

Bürgerbusse übergeben

25. September 2019, 19:41 Uhr
Staatsminister Axel Wintermeyer (Mitte) übergibt den vom Land geförderten Bürgerbus an die Münzenberger Vertreter (v. l.) Anna-Lena Bauer, Manfred Tschertner, Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und Wolfgang Meintrup. (Foto: Hessische Staatskanzlei)

In Hessen sind nun weitere 13 Bürgerbusse unterwegs. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat am Dienstag in Wiesbaden die Fahrzeuge an die Vertreter der Kommunen übergeben. Mit dabei: Ober-Mörlen und Münzenberg.

Bürgerbusse seien vor allem in ländlichen Regionen eine hervorragende Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, sagte Wintermeyer. Sie sorgten für Mobilität und erleichterten den Menschen vor Ort beispielsweise den Besuch von Arztpraxen oder Geschäften. »Sie fördern aber auch das bürgerschaftliche Engagement und den Zusammenhalt in einem Ort. Ein Bürgerbus ist ein Symbol für gelebtes Miteinander. Ich freue mich sehr, dass es in Hessen so viele Menschen gibt, die mitmachen«, sagte der Staatsminister.

In Ober-Mörlen wird der Kleinbus mit neun Sitzplätzen den vor fünf Jahren eingeführten Pkw-Fahrservice der AWO erweitern. Es werden noch Freiwillige für den Fahrerpool gesucht. In Ergänzung zum ÖPNV werden nicht nur die »Mitfahrbänke« angesteuert, sondern auch Wunschfahrten zum Beispiel zum Einkaufen, Frisör, Arzttermin oder zum Sporttraining unternommen. In Münzenberg betreibt die Gemeinde den Fahrservice über die Nachbarschaftshilfe »Bürger helfen Bürgern«.

Die Busse verbinden insbesondere kleine Ortsteile mit den Kernorten. Betrieben werden sie meist von Vereinen; am Steuer sitzen ehrenamtliche Fahrer. Die ausgeprägten ehrenamtlichen Strukturen seien eine große Stärke ländlicher Gebiete. »Daher haben wir dort angesetzt«, ergänzte der Chef der Staatskanzlei. »Wir wollen, dass die Menschen überall in Hessen gut leben können - egal, wo sie zu Hause sind.«

Das Bürgerbus-Programm ist ein Baustein der im Februar 2018 gestarteten Offensive »Land hat Zukunft - Heimat Hessen«. Mit diesem Programm will die Hessische Landesregierung dazu beitragen, die Attraktivität ländlicher Regionen zu sichern. Hessen unterstützt solche Initiativen im Doppelhaushalt 2018 und 2019 mit 2,4 Millionen Euro. Das reiche für bis zu 60 Fahrzeuge, die beim hessischen Autohersteller Opel bestellt werden. Das Land berät die Initiativen bei der Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben. Dabei arbeitet das Verkehrsministerium mit der Landesstiftung »Miteinander in Hessen« und dem Fachzentrum Mobilität im ländlichen Raum zusammen.

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