Wetterau

Braucht der Kreis einen eigenen Mobilitätsplan?

Der Osten der Wetterau wird strukturell des Öfteren benachteiligt. Jüngstes Beispiel ist der Masterplan Mobilität, der momentan im Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main erarbeitet wird und langfristig für Entlastung auf Straßen und Schienen sorgen soll. Weil im Regionalverband lediglich die Kommunen des Altkreises Friedberg im Regionalverband vertreten sind, möchten SPD und CDU im Kreistag darauf hinwirken, dass der Masterplan, der Anfang 2021 in der Verbandskammer beschlossen werden soll, nicht an den Grenzen des Verbandsgebiets aufhört. Der Regionalverband, dessen Erster Beigeordneter SPD-Kreistagsmitglied Rouven Kötter ist, soll seine geplante Vorgehensweise im Ausschuss vorstellen.
09. April 2019, 20:21 Uhr
David Heßler

Der Osten der Wetterau wird strukturell des Öfteren benachteiligt. Jüngstes Beispiel ist der Masterplan Mobilität, der momentan im Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main erarbeitet wird und langfristig für Entlastung auf Straßen und Schienen sorgen soll. Weil im Regionalverband lediglich die Kommunen des Altkreises Friedberg im Regionalverband vertreten sind, möchten SPD und CDU im Kreistag darauf hinwirken, dass der Masterplan, der Anfang 2021 in der Verbandskammer beschlossen werden soll, nicht an den Grenzen des Verbandsgebiets aufhört. Der Regionalverband, dessen Erster Beigeordneter SPD-Kreistagsmitglied Rouven Kötter ist, soll seine geplante Vorgehensweise im Ausschuss vorstellen.

Laut der Koalition wäre nicht zielführend, wenn der Wetteraukreis in einem Parallelverfahren einen eigenen Masterplan aufstellt, wie es die FDP für die Kreistagssitzung am heutigen Mittwoch (15 Uhr im Kreishaus in Friedberg) fordert.

Weitere Themen der Sitzung sind Änderung der Entschädigungssatzung und die Erhöhung der Gesellschafterumlage für die Regionalpark Ballungsraum RheinMain gGmbH von 75 000 auf 100 000 Euro. Die Linke beantragt eine Resolution für das Verbot von Atomwaffen; die AfD schlägt ein Freiwilliges Soziales Schuljahr vor. Von den Grünen kommen mehrere Anträge, die sich mit Heizanlagen, der Anschlussproblematik am Friedberger Bahnhof, der Entschädigung für Zeitkarteninhaber, dem Usatalradweg, der Ökomodellregion und »Fridays for Future« befassen.

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