27. November 2017, 20:09 Uhr

Biathlon und Ski-Schnäppchen

Hier ein Helm, dort die gesamte Ausrüstung für den Winterurlaub, beim Basar des Skiclubs gibt’s viele glückliche Gesichter. Froh ist der Verein, dass die Schnäppchenjagd auch im Dortelweiler Sport- und Kulturforum funktioniert.
27. November 2017, 20:09 Uhr
Sportwart Ralf Brandt (l.) berät die Kaufinteressierten beim Basar.

Guter Umsatz, zufriedene Gesichter bei den Käufern genauso wie bei den Verkäufern und auch für den Skiclub Bad Vilbel hat sich der Basar gelohnt.

Es ist nicht der erste Skibasar, den der Bad Vilbeler Skiclub organisiert, aber der Veranstaltungsort und der Zeitpunkt haben sich geändert. Bisher wurden die Basare immer an Samstagsnachmittagen im Sportgeschäft im Dortelweiler Einkaufszentrum angeboten. Mit recht guten Ergebnissen, wie die Vorsitzendes des Skiclubs, Simone Schövelbusch, einräumt. Weil das Sportgeschäft eine Wiederholung in diesem Jahr jedoch abgelehnt hatte, ist der Skiclub ins Kultur- und Sportforum ausgewichen. »Deshalb hatten wir anfangs auch große Bedenken, ob überhaupt jemand kommt«, sagt Schövelbusch.

Ein Blick in den Saal im Kulturforum zeigt, dass diese Bedenken unnötig waren. Vor allem Eltern mit ihren Kindern stöbern in den Angeboten. Sie schauen nach Skianzügen, Skischuhen und unterschiedlichen Accessoires bis hin zu den Ski. Hier grenzt der Skiclub ein und schließt die alten konventionellen Ski aus. Zum Verkauf waren lediglich die moderneren Carving-Ski zugelassen. Ausnahmen gab’s lediglich bei Kinderski. Bei ihnen kann noch auf den taillierten Verlauf der Kanten verzichtet werden. »Das ist hier wie beim Black-Friday«, freut sich eine Mittfünfzigerin. Sie langt deshalb auch kräftig zu und kommt nach mehreren Umläufen durch das Warenangebot mit einem Paar Skistiefeln, einem Helm und einem Rückenschutz an die Kasse. Dort sitzen Simone Schövelbusch mit ihren Vereinsdamen und kassieren die Beträge, die auf den von den Altbesitzern angefertigten Preisschildern stehen. »Die Preise machen die Besitzer. Wir als Club und Veranstalter kassieren nur eine Provision von 15 Prozent je Artikel«, erklärt sie. Die Gegenstände müssen am Auktionstag am Nachmittag angeliefert werden. Dann muss erst einmal ein Euro pro Gegenstand an den Verein gezahlt werden. »Damit grenzen wir unser Risiko ein, dass am Ende möglicherweise gar keiner kommt oder keine Verkäufe zustande kommen und wir dann auf den Kosten für die Halle und die Organisation hängenbleiben.«

Spaß an der Laserschießanlage

Der Basar selber bleibt zwei Stunden geöffnet. Danach müssen alle unverkauften Gegenstände und auch die Verkaufserlöse abgeholt werden. Weil Einkauf nun einmal nicht jedermanns Sache ist, hat der Verein auch an den Zeitvertreib für die Kinder gedacht. Für sie steht in einer Ecke des Saals eine Biathlon-Laserschießanlage bereit. »Schließlich gehört Biathlon zum Wintersport und auch wir suchen immer noch Nachwuchs«, erklärt Ralf Brandt. Er ist Sport- und Jugendwart des Vereins.

Er ist zufrieden mit der Vereinsjugend, denn mittlerweile zählte er schon mehrere Hessenmeister zu seinen Zöglingen. Und das, obwohl der Skiclub Bad Vilbel erst 1984 gegründet wurde. Anfangs lag der Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten noch in der Förderung des rennsportlichen Skilaufs. Der Verein hat inzwischen etwa 155 Mitglieder.

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