19. November 2018, 21:57 Uhr

Bestnoten erhalten

19. November 2018, 21:57 Uhr
Die erfolgreichsten Züchter von Brünner und Hessischen Kröpfertauben mit den Gruppenvorsitzenden Guido Wolf (3. v. l.) und Herbert Flohr (4. v. r.). Auch das neue Ehrenmitglied ist dabei: Horst Dielmann (4. v. l.). (Foto: pv)

Der Geflügelzuchtverein (GZV) Leidhecken fungierte erstmals als Ausrichter einer kombinierten Bezirkssonderschau für Züchter von Kröpfertauben. Im »Hinkelstall«, dem GZV-Vereinsheim, waren 120 Hessische Kröpfer der Gruppe Mitte und 115 Brünner Kröpfer des Bezirks Hessen zu Gast. Vier Preisrichter vergaben zehnmal die Bestnote »vorzüglich«, weitere 19 Tiere erhielten das Prädikat »hervorragend«. Ausstellungsleiter Werner Fischer vom GZV Leidhecken sprach von einer feinen Ausstellung mit einreihigem Käfigaufbau und Tieren mit sehr zufriedenstellender Qualität.

Guido Wolf, Gruppen-Vorsitzender der Hessischen Kröpfer, dankte dem GZV Leidhecken für die Ausrichtung und erinnerte an das erfreuliche Meldeergebnis mit Tauben in 15 verschiedenen Farbenschlägen. Die Hessenkröpfer erreichten achtmal die Bestnote »vorzüglich«, und gleich viermal ging diese Höchstwertung an Horst Dielmann aus Reichelsheim. Herbert Flohr stellte in seiner Funktion als Bezirksvorsitzender der Brünner Kröpfer fest, dass sich Mensch und Tier in Leidhecken wohlfühlen. Er dankte für die optimalen Bedingungen und gratulierte den Züchtern von Hessenkröpfern für ihr überragendes Ergebnis.

Vier Leidhecker Bänder

Die vier Leidhecker Bänder gingen an Günther Weiher mit Brünner Kröpfer weiß, Lothar Müller mit Brünner Kröpfer blaufahl mit dunklen Binden sowie zweimal an Horst Dielmann mit Hessische Kröpfer schwarz sowie im Farbenschlag Rieselkopf schwarz ohne Flügelrose.

Weitere mit »vorzüglich« bewertete Hessische Kröpfertauben stellten erneut Horst Dielmann (schwarz sowie schwarz-getigert), Herbert Adam (zweimal weiß), Erhard Waas (blau ohne Binden) und Adolf Roos (gelbfahl-gehämmert). Groß war zudem die Zahl der Züchter mit »hervorragender« Bewertung bei den Hessenkröpfern: Horst Dielmann (schwarz sowie Rieselkopf schwarz ohne Flügelrose), Herbert Adam (zweimal weiß), Erhard Waas (blau ohne Binden), Karl Herwig (blaufahl ohne Binden), Adolf Roos (gelbfahl) sowie Erich Ohlemutz (blau-schimmel). Für die Züchter von Brünner Kröpfertauben wurden Günther Weiher (dreimal weiß), Heinz Damm (schwarz), Herbert Flohr (gelb, blau mit schwarzen Binden sowie blau-gehämmert), Lothar Müller (blaufahl mit dunklen Binden, schwarz-geherzt sowie blaufahl-schimmel) und Herbert Bischoff im Farbenschlag rot-getigert mit »hervorragend« bewertet. Insgesamt waren 18 Züchter angetreten, nur Dieter Paul musste erkrankt kurzfristig absagen. Genau wie Bürgermeister Herbert Unger, der erkältet seine Stimme schonte. Den feierlichen Rahmen der Eröffnung nutzte Guido Wolf als Vorsitzender der Gruppe Mitte der Züchter von Hessenkröpfern, um Horst Dielmann aus Reichelsheim zum Ehrenmitglied zu ernennen. Wolf: Der Gruppenvorstand honorierte damit die besonderen Verdienste Dielmanns in dessen langer Züchterkarriere.

Horst Dielmann Ehrenmitglied

Seit über 50 Jahren widmet sich Dielmann, der in diesem Jahr 80 Jahre wurde, der Zucht von Hessischen Kröpfertauben. Die größten Erfolge feierte er in den Farbenschlägen schwarz, schwarz-getigert und schwarz-Rieselkopf. »Vorzügliche« Bewertungen seiner Tauben sammelte er zuhauf; sie bescherten ihm Hessenbänder und Hessische Meistertitel auf Landesverbandsschauen. Für seine Erfolge heimste er die Goldenen Ehrennadeln des Sondervereins, des Landesverbands, des Verbands Deutscher Taubenzüchter sowie des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter ein. Seit 1976 ist Dielmann Mitglied im Sonderverein der Züchter von Hessenkröpfern, zwischen 1987 und 2005 fungierte er als Beisitzer im Vorstand.

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied im Vereinsheim des GZV schließt sich für Dielmann ein Kreis. Denn im GZV Leidhecken gehörte er 1976 zu den Gründungsmitgliedern. Hier war er elf Jahre Vorsitzender, 19 Jahre zweiter Vorsitzender und 14 Jahren Beisitzer. Zehnmal fungierte er als Ausstellungsleiter, und auch beim Bau der Zuchtanlage tat er sich hervor. In seinem Heimatverein ist er bereits im Jahr 2000 zum Ehrenmitglied ernannt worden.

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