29. September 2019, 20:32 Uhr

Bananen zur Steuerung

29. September 2019, 20:32 Uhr
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Aus der Redaktion
Schritt für Schritt lernen die Mädchen und Jungen mit der grafischen Programmiersprache »Scratch« Grundbausteine des Programmierens kennen. Danach können sie beim Spielen das Ergebnis begutachten. (Foto: pv)

Schüler, die mit ihren Eltern am Wochenende auf eine Fachmesse fahren, auf dem Pausenhof über die neuesten Produkte sprechen sowie Strategien und Tipps austauschen, sind heute keine Seltenheit mehr. Nicht erst seit der Fachmesse »Gamescom« ist klar, dass das Interesse an Computerspielen in der jüngeren Generation ungebrochen ist. Sich diese Begeisterung für den Unterricht zunutze zu machen, war Ziel des lang geplanten »Experiminta«-Workshops an der Adolf-Reichwein-Schule.

Die Schülerinnen und Schüler der Informatik-Kurse der Jahrgangsstufe 9 klappten die mitgebrachten Laptops auf und starteten die »Scratch«-Programmierumgebung. Der Leiter des Workshops, Martin Duyster, begleitete die Schüler auf ihrer Reise in die spannende Welt der Spiele-Programmierung. Schritt für Schritt lernten die Mädchen und Jungen mit der grafischen Programmiersprache »Scratch« einige Grundbausteine des Programmierens kennen. Daraus entwickelten sie ihre eigenen Mini-Games und nahmen Geräusche zu einzelnen Spielszenen auf.

So geht es weiter

Zum Schluss spielten die Schüler das selbsterstellte Spiel mit einem sogenannten Makey-Makey-Controller. Dabei nutzten die Schüler zuerst Metallplatten und anschließend Bananen zur Spielesteuerung. Als Fortführung der Zusammenarbeit zwischen Adolf-Reichwein-Schule und »Experiminta« ist die Teilnahme der Schüler am Projekt »MINT- die Stars von morgen« vorgesehen. »So etwas macht man nicht alle Tage«, kommentierte einer der jungen Teilnehmer zufrieden.



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