20. Juni 2019, 19:52 Uhr

Bänke, Pflastersteine, Blumenschmuck

20. Juni 2019, 19:52 Uhr
Wigbert Dönni (l.) und Sarah Reichel (2. v. l.) vom Stadtteiltreff haben in (v. l.) Helmut Diehl, Elfriede Hutter, Hannelore Kaufmann und Rosemarie Hock aufmerksame Zuhörer.

Das Altenzentrum St. Bardo der Caritas ist kürzlich Tagungsort für den Seniorenbeirat der Stadt Friedberg gewesen. Beiratsvorsitzende Friederun Hollender dankte Wigbert Dönni dafür, dass er sein Haus für den Seniorenbeirat öffnete. Dönni stellte sodann das Caritas-Altenzentrum St. Bardo vor. Angeboten werden 94 Pflegeplätze, davon bei Bedarf Plätze für Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Zudem gibt es im Bereich »Betreutes Wohnen« 13 barrierefreie Ein- und Zweizimmerwohnungen und die Caritas-Sozialstation. Von dort aus werden etwa 100 pflegebedürftige Menschen zu Hause versorgt.

Außerdem wird zweimal wöchentlich eine Nachmittagsbetreuung mit Fahrdienst angeboten. Es gibt ein öffentliches Café, das für Heimbewohner kostenlos ist. Dort soll in den nächsten Wochen noch ein öffentlicher Mittagstisch angeboten werden. Nach Abschluss der laufenden Umbaumaßnahmen, die etwa fünf Millionen Euro kosten, werden vorwiegend Einbettzimmer und nur noch wenige Zweibettzimmer angeboten.

Deko-Idee für Seniorennachmittag

An den Vortrag schloss sich ein Rundgang an. Dabei wurde auch der Stadtteiltreff besichtigt, in dem Sarah Reichel von der Caritas unterschiedliche Aktivitäten wie Kreativtreff, Spiele- und Vorlesetreff oder Eltern-Kind-Gruppen anbietet. Über dem Stadtteiltreff befinden sich altengerechte Sozialwohnungen. Nach all den Informationen setzte der Beirat seine Beratungen fort. So berichtete Hollender, dass weiterhin in Kooperation mit der Evangelischen Familienbildung Friedberg Vorträge angeboten werden sollen. Die beiden bereits stattgefundenen Vorträge seien positiv bewertetet worden. Mit dem Grünamt der Stadt wurde über das Aufstellen seniorengerechter Bänke im Umfeld von St. Bardo und der Seewiese gesprochen. Der Seniorenbeirat regt an, den Blumenschmuck beim Seniorennachmittag im Rahmen des Herbstmarktes durch einen einfachen Grünschmuck auf den Tischen zu ersetzen. »Denn zahlreiche Senioren kommen nur, um sich ihr halbes Hähnchen abzuholen, und nehmen dabei gleich noch die Blumentöpfe von den Tischen mit«, heißt es in einer Pressemitteilung des Seniorenbeirats.

Erneut kritisierte der Seniorenbeirat die Pflasterung rund um die Toilettenanlage auf dem Elvis-Presley-Platz. Dieses Pflaster sei für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen nur schwer zu begehen. Auch die Öffnungszeiten des »Café Rund« wurden bemängelt, da es an Sonn- und Feiertagen geschlossen sei. Gelobt wurde hingegen Herr Dein vom städtischen Amt für soziale und kulturelle Dienste für den Seniorenausflug im Mai nach Boppard. (Foto: pm)

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