16. August 2018, 19:59 Uhr

Augenweide beim VdK-Sommerfest

16. August 2018, 19:59 Uhr
Die Heritage Dancer der Colorado Rancher zeigen Tänze aus den USA, wie sie um 1860 in Amerika getanzt wurden. (Foto: bf)

Friedberg (bf). Viel Mundart und ein Ausflug in den Wilden Westen standen im Mittelpunkt des traditionellen Sommerfests des VdK-Ortsverbands in der Stadthalle. Hierzu konnte Vorsitzender Helmut Diehl neben einer großen Zahl an Mitgliedern unter anderem Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Bürgermeister Dirk Antkowiak, die Erste Stadträtin Marion Götz, die Ortsvorsteher Norbert Simmer (Kernstadt) und Uli Hausner (Bauernheim) sowie die Kreisvorsitzende Ellen Benoelken begrüßen.

Gekommen waren ferner Vertreter befreundeter Ortsverbände. In seinem kurzen Grußwort ging Hollender auf die von Diehl erstellte Dokumentation über die Barrierefreiheit aller 95 Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet ein. »Sie wird bearbeitet«, so Hollender, der feststellte: »Es bewegt sich was in Friedberg, auch wenn sie noch nicht alles sehen.« Dies bekräftigte Götz in ihrem kurzen Grußwort. Benoelken überraschte mit dem fröhlichen Gedicht »Herr Sommer und Frau Sonne«.

Martin Schnur spielt

Durch den Nachmittag führte Harald Schuchardt. Der ließ zum Auftakt die Besucher abstimmen, ob Alleinunterhalter Rüdiger Ruckes den Nachmittag mit Sommer-Sonnen-Songs oder lieber mit Regen-Schneelieder eröffnen sollte. Trotz des dringend nötigen Nass von oben entschied sich die Mehrheit für Sommerhits.

In seinen beiden Auftritten brachte Martin Schnur die Besucher mit seinen Songs schnell zum Mitsingen. Er trommelte zum Auftakt auf einem Pappkarton zu einem brandneuen Song, den er ohne Mikrofon sang. Nicht fehlen durften seine Klassiker wie »Oawens uffm Dorf«, »Alle wollen alles« »Margarine« und »Der Keltenfürst«. Immer wieder sangen und machten die Besucher begeistert mit. Wetterauer Mundart ist das Hobby von Engelbert Bauer. Der Melbacher trug eine Reihe fröhlicher Gedichte, wie »die roten Haare« oder »Der Kenner« vor, »so wie mer in Melbach schwetzt«, erklärte Bauer.

Eine Augenweide war der Auftritt der Heritage Dancer der Colorado Rancher, die sich ganz den Tänzen in den USA aus der Bürgerkriegszeit von 1860 bis 1865 verschrieben haben. Nach den Anweisungen ihres »Prompters«, dem Ansager, tanzten die Paare in ihren tollen Kostümen, Tänze, die von den Einwanderern aus Schottland oder Deutschland beeinflusst worden sind.

In einem fröhlichen Zwiegespräch erzählten Hanne und Helmut Diehl von ihren »harmonischen Eheleben«, was zu vielen Lachern führte.

Nicht fehlen durfte das gemeinsame Kaffee trinken mit frisch gebackenem Blechkuchen in der Pause.

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