22. Juni 2018, 20:52 Uhr

Auf der Blumeninsel Madeira

22. Juni 2018, 20:52 Uhr
Viele Eindrücke haben die Mitglieder des VLF Wetterau bei ihrer Reise gesammelt. (Foto: pv)

Der VLF Wetterau war acht Tage auf der Insel Madeira im Atlantischen Ozean. Am ersten Tag ging es direkt zur Hauptstadt nach Funchal. Vom hochgelegenen Flughafen ging es mit dem Bus zum Hotel, dorthin konnte man schon einen Blick auf die Stadt Funchal mit seinen 111 500 Einwohnern werfen. Am zweiten Tag holte die Teilnehmer der Reiseführer Eduardo ab, um ihnen die Stadt zu zeigen. Auf der Stadtrundfahrt durch Funchal sah man den schönen Hafen, Parkanlagen, das Denkmal von Kaiserin Sisi, die dort mal längere Zeit verweilte. Zu Fuß ging es nun durch die Altstadt mit seinen schönen Türmalereien, man besuchte die große Markthalle, wo die Händler die farbenprächtigsten Blumen, Obst und auch Meeresfrüchte verkauften. Ein Besuch in der Kathedrale Nossa Senhora (gotische Architektur) durfte auch nicht fehlen.

Wo Churchill urlaubte

Am dritten Tag war ein Ausflug in den Nordwesten der Insel geplant. Der erste Halt war in Camara de Lobos, ein Fischerdorf, Namenspatron war die Mönchsrobbe, die sich bei Entdeckung der Insel in einer großen Zahl dort aufhielt. Auch Winston Churchill machte dort gerne Urlaub. Nach dem Mittagessen fuhr man vorbei an Lorbeerbäumen, dunklen Basalt, roter Lavaerde, Eukalyptusbäumen, bis man nach St. Vincente kam, um die Kirche zu besuchen. Hier auf der Insel gibt es an die 300 Grüntöne zu sehen. Am vierten Tag stand eine Wanderung entlang der Levadas an. Levadas sind Bewässerungsgräben, die man im 15. Jahrhundert schon baute, um das Wasser von der Nord auf die Südseite zu bringen. Bedingt durch das unterschiedliche Klima regnet es im Norden viel mehr als im Süden, um das auszugleichen zog man diese Gräben. Die Anlagen werden sehr gepflegt, dass es sich anbietet dort kilometerweit zu wandern vorbei an vielen Blumen und wilder Natur.

Am fünften Tag besuchte man den Ostteil der Insel. Morgens fuhr man erst nach Camacha, um eine Korbflechterei zu besichtigen. Danach ging es ins Gebirge auf den 1810 Meter hohen Pico do Arieiro, wo man eine traumhafte Aussicht genießen konnte. Im Anschluss besuchte die Gruppe eine Zuckerrohrschnapsfabrik in Porto da Cruz. Am sechsten Tag machte man eine dreistündige Schiffsfahrt entlang der Küste bei wunderschönen Wetter. Den Rest des Tages verbrachte man in Funchal.

Den siebten Tag verbrachte man tagsüber am Pool, bevor es am letzten Abend zu einem Folkloreabend und landestypischen Abendessen ging. Am folgenden Tag flog die Gruppe gegen Abend zurück nach Frankfurt mit einem Koffer voller Eindrücke.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Atlantik
  • Winston Churchill
  • Wetteraukreis
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos