25. Juni 2019, 19:07 Uhr

Auf den Spuren der Römer

25. Juni 2019, 19:07 Uhr
Die Viertklässler erfahren viel Wissenswertes über die alten Römer. (Foto: pv)

Im Mai haben wir, die drei vierten Klassen der Gemeinsamen Musterschule Friedberg, das Wetteraumuseum besucht, um erste Informationen zum Thema »Leben der Römer in Friedberg« zu erhalten. Anschließend wurden wir von Herr Riescher, unserem Stadtführer, durch die Altstadt zur Burg geführt. Herr Riescher führt schon seit sechs Jahren Leute durch die Stadt.

In Friedberg gibt es viele interessante Überbleibsel aus der Römerzeit zu entdecken, weil sich hier vor über 2000 Jahren ein Römerkastell befand. Wir lernten, dass die Friedberger Burg aus den Steinen dieses Kastells gebaut wurde. Darum kann man in der Burg auch noch das Römerbad besichtigen. Herr Riescher erzählte uns, dass es eines der besterhaltensten Bäder aus dieser Zeit ist. Faszinierend fanden wir, dass die Römer damals die Fußboden- und sogar die Wandheizung erfunden haben.

Ein Becken war mit kaltem Wasser gefüllt, ein anderes mit lauwarmem und ein drittes mit kaltem Wasser. Für die Toilette gab es eine lange Bank, auf der die Besucher nebeneinander ihr Geschäft verrichten konnten. Dabei wurde natürlich auch viel geredet und geschwätzt. Die Römer hatten schon fließendes Wasser. Hinter der Bank floss, ein kleines Bächlein. Sie reinigten sich hinterher alle mit einem einzigen Schwamm.

Im Museum zeigte uns Herr Riescher eine Wachstafel zum Schreiben. Der Stift hieß damals Griffel. Das ist eine Spitze, mit der man Buchstaben in die Wachstafel geritzt hat. Auch Spiele gab es damals schon. Die Römer hatten zum Beispiel ein Mühlebrett und auch Würfel aus Steinen oder Knochen.

Im Museum gibt es auch einen großen Schatz in einer Vitrine. Er besteht aus vielen Silbermünzen. Die Friedberger hatten viel Glück, dass der Schatz nicht früher gefunden wurde. So kann man ihn heute im Museum bewundern.

Die Römer hatten für alles ihre Götter, die sie anbeten konnten, wenn sie Hilfe brauchen. Dazu zeigte uns Herr Riescher einen Opferstein, wo man den Göttern ein Tieropfer bringen konnte. Der Kriegsgott hieß Mars. Er beschützte zum Beispiel die Krieger. Die Römer holten sich für ihre Kämpfe Hilfe von syrischen Bogenschützen.

Der Limes ist ein Grenzwall, der das Römische Reich schützen sollte. Das Römische Reich war riesengroß und wurde später in zwei Reiche geteilt. Es ging auch rund um das Mittelmeer, sogar die Türkei und Marokko gehörten dazu.

Der Ausflug war sehr interessant und spannend und danach haben wir uns noch in der Schule im Sachunterricht lange mit dem Thema »Leben der Römer« beschäftigt und viel dazu gelernt.

Die Schüler der 4a, 4b und 4c

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