13. Juni 2019, 18:36 Uhr

Auf den Spuren Franz Schuberts

13. Juni 2019, 18:36 Uhr
Die Reisenden aus der Wetterau haben sich Sehenswürdigkeiten angesehen und während ihrer Reise viel erlebt. (Foto: pv)

Der Rodheimer Kirchenchor und Gäste wandelten kürzlich auf den Spuren von Franz Schubert. Die Spurensuche begann in der kleinen malerischen Stadt Steyr, westlich von Wien gelegen. Im Mittelalter war die Stadt zu Reichtum gekommen, weil in der Umgebung Erz abgebaut wurde und hier Waffen hergestellt wurden. Später zog das eine Waffenindustrie nach sich. Auch die Traktorenfabrik ist bekannt.

Die Stadt war aber auch Anziehungspunkt für Dichter und Musiker. So hielt Franz Schubert sich hier dreimal für längere Zeit bei Freunden auf. In Steyr gab es einen informativen Vortrag und einen Stadtrundgang, der leider im Regen stattfand.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Schloss Atzenbrugg, wo Schubert auch längere Zeit verbrachte. Die Kustodin, eine sehr engagierte ältere Dame, zeigte den Teilnehmern die liebevoll gesammelten »Stücke« (Bilder, Briefe, Noten) zu Schuberts Leben. Die Rodheimer stiegen auch zum Schubert-Pavillon auf, wo er fleißig komponiert hatte.

Nach einem Imbiss ging es weiter nach Schönbrunn. Dort trafen die Reisenden eine Wiener Stadtführerin, die die Teilnehmer ein Stück in den Garten von Schönbrunn begleitete. Daran schloss sich eine Stadtrundfahrt durch Wien - mit Besuch des Sterbehauses Schuberts - an.

Eine Runde im Riesenrad

Am nächsten Tag machte die Gruppe einen Spaziergang auf Schuberts Spuren, zu seinem Geburtshaus und zur Schubertkirche. Nachmittags ging es in den wunderschönen Wienerwald, nach Mayerling, Heiligenkreuz und Hinterbrühl, wo man im Café Höldrichsmühle eine Schuberttorte genießen konnte. Weiter ging es in das berühmte Baden, wo viele Wiener wie z. B. Constanze Mozart kurten. Zum Heurigen in Gumpoldskirchen mit echter Wiener Musik verbrachten die Wetterauer einen recht lustigen Abend. Am Samstag folgte ein Spaziergang durch die Wiener Innenstadt. Anschließend fuhren die Teilnehmer in den Prater und drehten eine Runde im Riesenrad. Man beschloss die Reise mit Schuberts »Deutscher Messe« im Stephansdom, bevor es zurückging. Der Dank gilt der Organisatorin Frau Hartenstein sowie dem Busfahrer Herrn Schäfer, der alle wieder sicher nach Hause brachte.

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