13. März 2017, 08:00 Uhr

Wiederwahl

Arnold bleibt SPD-Vorsitzender

Beim Parteitag der Wetterauer Sozialdemokraten in Reichelsheim bestätigten die Delegierten Landrat Joachim Arnold mit 88,9 Prozent in seinem Ehrenamt.
13. März 2017, 08:00 Uhr
Aufbruchstimmung (v. l.): Bardo Bayer, Lisa Gnadl, Rouven Kötter, Christine Jäger, Joachim Arnold, Marion Götz, Stefan Lux, Stephanie Becker-Bösch und Gerhard Weber. (Foto: pv)

Der Wetterauer Landrat Joachim Arnold ist am Samstag auf dem Unterbezirksparteitag in Reichelsheim mit 88,9 Prozent der Stimmen als Vorsitzender bestätigt worden. Auch seine Stellvertreter Lisa Gnadl, Christine Jäger, Bardo Bayer und Stefan Lux wurden in ihren Ämtern bestätigt. Wiedergewählt wurden auch Schriftführerin Marion Götz, Schatzmeister Gerhard Weber und Bildungsreferentin Stephanie Becker-Bösch. Rouven Kötter tritt als Pressesprecher der Wetterauer SPD die Nachfolge von Jan Labitzke an.

Arnold stellte seine Rede unter das Motto »Die Wetterau ist reich«. Er meinte damit nicht primär in finanzieller Hinsicht, sondern in Bezug auf engagierte Menschen, Lebensqualität, Entwicklungschancen und -potenziale sowie landschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt. »Es ist die Stärke der SPD, dass wir stets auf der Höhe der Zeit sind, um auf aktuelle Herausforderungen die passenden Antworten zu finden. Dabei halten wir nicht dogmatisch an Beschlüssen der Vergangenheit fest, sondern stellen uns Veränderungen, um pragmatisch und erfolgreich Gutes für die Menschen zu tun«, umriss Arnold das Selbstverständnis der Wetterauer SPD. Er ging immer wieder auf soziale Aspekte ein und betonte, die neue Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch habe in ihren ersten Amtsmonaten mit enormem Engagement und kreativen Ideen bereits viel auf den Weg gebracht.

 

Schulsozialarbeit im Blickpunkt

 

Kreistagsfraktionsvorsitzende Christine Jäger berichtete, es habe einige Zeit gedauert, bis die Koalition nach der Kommunalwahl zusammenfand. Nun gestalte sich die Zusammenarbeit »äußerst konstruktiv und auf Augenhöhe«. Ein Fokus der Arbeit liege auf der Entlastung der Städte und Gemeinden um gut 14 Millionen Euro. Dank Sozialdezernentin Becker-Bösch werde die Schulsozialarbeit auf ein stabiles Fundament gestellt. »Wir haben schon viel angestoßen, aber wir haben noch viele Ideen und Vorhaben für die kommenden Monate und Jahre.«

Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl wusste von der schwarz-grünen Regierung in Wiesbaden nichts gutes zu berichten: »Inhaltsleer, inkompetent und träge sitzen sie die Probleme aus. Das schadet den Menschen in Hessen.« Lehrermangel und Personalmangel bei der Polizei seien dringend zu beheben. Die Vorschläge der SPD hierzu würden jedoch ignoriert. Bundestagsabgeordnete Bettina Müller berichtete von der guten Stimmung bei der Wahl von Frank Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten und dem Rückenwind, den sie überall spüre. Vor dem Hintergrund der erstarkten Rechtspopulisten sei eine starke SPD wichtig.

Hier knüpfte Bundestagskandidatin Natalie Pawlik an: »Die SPD kehrt zurück zu alter Stärke. Die Aufbruchstimmung, die wir alle spüren, macht deutlich, dass wir wirklich gewinnen können.«

Dem neu gewählten Unterbezirksvorstand gehören außer den erwähnten Funktionsträgern folgende Personen als Beisitzer an: Brigitte Dietz, Monika Eckhardt, Rolf Gnadl, Tobias Gniza, Lena Herget, Florian Hoinkis, Karlheinz Hümmer, Michael Merle, Kristina Paulenz, Natalie Pawlik, Manfred Scheid-Varisco, Manfred Thrun und Karl-Otto Waas.

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