Wetterau

Andacht in der Meeresbucht

Kroatien war das Ziel der achttägigen Studienreise, zu der 21 Teilnehmer der evangelischen Kirchengemeinde mit Pfarrerin Rita Mick-Solle in der ersten Oktoberwoche aufgebrochen waren.
15. Oktober 2019, 20:26 Uhr
Redaktion
Die Gruppe hat spannende Tage in Kroatien verbracht. 	(Foto: Dr. Susanne Wagner)
Die Gruppe hat spannende Tage in Kroatien verbracht. (Foto: Dr. Susanne Wagner)

Kroatien war das Ziel der achttägigen Studienreise, zu der 21 Teilnehmer der evangelischen Kirchengemeinde mit Pfarrerin Rita Mick-Solle in der ersten Oktoberwoche aufgebrochen waren.

Ausgangspunkt der Tagesausflüge zu vielen UNESCO-Welterbestätten war ein Hotel mit fantastischer Aussicht auf die Adria und die Inseln oberhalb von Dubrovnik. Die malerische Altstadt, das alte Ragusa, konnte im Sonnenschein erkundet werden.

Ein Ausflug nach Bosnien-Herzegowina führte in die Ortschaft Blagaj zu einer Karstquelle. Das nächste Ziel war Mostar. Bei dem Besuch der Handwerker-Moschee erfuhr die Reisegruppe viel über die muslimischen Gepflogenheiten der hier lebenden Sunniten. Die Altstadt mit den engen Gassen erinnerte an einen Basar. Das Wahrzeichen von Mostar, die Alte Brücke »Stari Most«, die beide Stadtteile über den Fluss Neretva hinweg verbindet, gilt als Symbol für die friedliche Vereinigung zwischen Orient und Okzident, Christen und Moslems, Serben und Kroaten.

Ein Genuss war die Fahrt an der dalmatinischen Küste entlang zur Halbinsel Pelješac und der Hafenstadt Ston, die bekannt ist für Salzgewinnung, Austernzucht und Europas längste Festungsmaueranlage. Danach ging es mit dem Boot auf die Insel Korcula. In der gleichnamigen Hafenstadt soll Marco Polo geboren worden sein. Oktopus oder Lamm, »unter der Glocke gegart«, waren besondere kulinarische Spezialitäten, die probiert werden mussten, bevor die Gruppe sich von der Qualität des kroatischen Weines bei einer Verkostung im Anbaugebiet von Pelješac überzeugen konnte.

In Cilipi, einem kleinen Ort in der Region Konavle, empfing der Kulturverein seine Gäste mit traditionellen Gesängen und Tänzen in eleganter Nationaltracht. Anschließend wurde die malerische Hafenstadt Cavtat erforscht. Ein Erlebnis war die Andacht mit Abendmahl, die Pfarrerin Rita Mick-Solle in einer kleinen Meeresbucht hielt.

Der letzte Ausflug führte nach Montenegro in die Hafenstadt Kotor. Die in einer fjordähnlichen Bucht unter dem Berg Lovcen gelegene Altstadt lud zum Verweilen ein. Danach ging es die Serpentinenstraße hinauf zum Dorf Njegusi, wo die Reisegruppe in einer Bauernschänke mit einer köstlichen Schinkenmahlzeit verwöhnt wurde. Im Anschluss wurden Cetinje, die ehemalige Hauptstadt Montenegros, besucht sowie die Altstadt von Budvar an der montenegrinischen Küste.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Andacht-in-der-Meeresbucht;art472,635724

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung