09. Juni 2017, 13:00 Uhr

Sicherheit

Aktionstag an der JPRS mit Rauschbrille und Unfallfilm

Überschlag-Simulator, Notfallseelsorge oder Rauschbrille – Schüler der Friedberger Johann-Philipp-Reis-Schule bekamen einen vielseitigen Aktionstag Junge Fahrer geboten.
09. Juni 2017, 13:00 Uhr
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Aus der Redaktion
Mit der Rauschbrille und auf dem Bobbycar können die Schüler erfahren, wie sehr Alkohol und Drogen beeinträchtigen. (Foto: pv)

Jedes Jahr können die Schülerinnen und Schüler der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) am Aktionstag Junge Fahrer teilnehmen. Er bietet Informationen und praktische Erfahrungen rund um die Themen Sicherheit, richtiges Verhalten und Prävention im Straßenverkehr. Zur Eröffnung des Aktionstags begrüßte der stellvertretende Schulleiter Nick Szymanski die teilnehmenden 19 Schulklassen und dankte Organisatorin Katja Denner, die die Stationen und die Gruppenzuteilung vorstellte.

Im Wechsel absolvierten die Jugendlichen die Stationen, die sich über das ganze weitläufige Schulgelände – Klassenräume und Schulhof – verteilten: Gurtschlitten, Überschlag-Simulator, Schulsanitätsdienst, Notfallseelsorge, das Polizei-Programm BOB und Rauschbrille. Lea Völker aus der Gymnasialklasse BG11b engagierte sich als Schülerreporterin: »Unsere erste Station war der Schulsanitätsdienst, der aus Schülern unserer Schule besteht. Die Aktion kann man sich vorstellen wie einen Erste-Hilfe-Kurs mit Übungen, wie man als Ersthelfer bei einem Autounfall helfen kann. Bei der nächsten Station war ein Vertreter der Notfallseelsorge in Hessen anwesend, der über seine Tätigkeit informierte. Die Station BOB Polizei betreute Polizeioberkommissar Jürgen Sill. Er zeigte uns unter anderem einen Film über einen Unfall, bei dem vier Jugendliche ums Leben gekommen waren. Wir haben besprochen, was bei der Autofahrt alles falsch gelaufen war, zum Beispiel dass keiner angeschnallt und der Fahrer viel zu schnell gefahren war. Interessant war auch die Station Rauschbrille, die ein Mitarbeiter der Friedberger Suchthilfe betreute. Wir durften zwei Brillen ausprobieren, die die Einschränkungen nach dem Konsum von Alkohol beziehungsweise Ecstasy simulierten. Mit der Ecstasy-Brille absolvierten wir dann einen Slalomparcours auf einem Bobbycar – das war schwerer als gedacht!«



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