12. Dezember 2018, 20:53 Uhr

Afrika-Missionare freuen sich über Hilfe

12. Dezember 2018, 20:53 Uhr
Beim Missionsbasar wechseln handgefertigte Dekorationen den Besitzer. (Foto: hau)

Zur langen Tradition des Missionsbasars gehören selbst gefertigte Dekorationen zur (Vor-)Weihnachtszeit ebenso wie selbst gekochte Marmeladen, fair gehandelte Produkte aus aller Welt, Flohmarktartikel, ein Bücherbasar und eine reich bestückte Cafeteria.

Der Run auf den Basar war wieder so groß, dass eine stolze Summe für den guten Zweck zusammenkommen dürfte. Ein ums andere Jahr fließt der Erlös in die Arbeit der beiden aus Ober-Mörlen stammenden Afrika-Missionare Bruder Alois Blatz und Schwester Ludovika Schmidt. Beide freuen sich über die ungebrochene Hilfsbereitschaft in ihrem Heimatdorf, auch wenn sie sich nun als Ruheständler von Deutschland aus um ihre Herzensprojekte kümmern: Neben der Schule von den Weißen Vätern im Kongo, wo Bruder Alois Blatz die letzten Jahre seiner Afrikazeit verbrachte, wird auch das Hospital der Gemeinschaft der Missionshelferinnen in Ghana unterstützt, zu der Ludovika Schmidt zählt.

In seinem Weihnachtsbrief stellt Bruder Alois Blatz die Frage nach dem Sinn der Weihnacht in unserer Zeit. »Worauf warten wir?«, stellt er in den Raum. Auf das Ende des Rummels um Geschenke und Feiern? Auf Frieden auf Erden? Aufgabe in einer etwas aus den Fugen geratenen Welt könnte sein, bewusst und kritisch an die Dinge heranzugehen, schreibt er. »Lasst uns die ›stille‹ Zeit des Advents nutzen, um zur Ruhe zu kommen, uns um Freunde zu kümmern oder auch den lieben Gott in der Kirche, seinem ›Büro auf Erden‹ zu besuchen.«

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