26. Juni 2019, 18:52 Uhr

64 Schüler spielen am Tag der Musik

26. Juni 2019, 18:52 Uhr
Die Schüler präsentieren bei Konzerten, was sie bereits gelernt haben. (Foto: pv)

Nach dem großen Chor-/Gospelkonzert im Mai dieses Jahres haben zum Abschluss des Schuljahres Schulleitung und Förderverein der Wölfersheimer Schulen zu einem weiteren musikalischen Höhepunkt mit einem umfassenden Konzert aller Instrumentalgruppen in die Jim-Knopf-Schule eingeladen.

Im Gegensatz zu früheren Konzerten einzelner Instrumentalgruppen an verschiedenen Tagen musizierten die Kinder der Geigen-, Cello-, Gitarren- und Percussionsgruppen des dritten und vierten Schuljahres (insgesamt 64 Schüler) diesmal an einem Nachmittag im zeitlichen Wechsel von 20 bis 30 Minuten. Konrektorin Britta Stöve als Organisatorin der Veranstaltung und die Instrumentallehrer hatten ganz bewusst diese Organisationsform gewählt, um den Besuchern und den musizierenden Kindern die Möglichkeit zu bieten, auch andere Gruppen zu hören und sich von deren Leistungsstand zu überzeugen.

So boten im Musiksaal und im Differenzierungsraum die Gitarrengruppen der dritten und vierten Klassen (Herr Gerlach und Herr Heinisch) ein breites musikalisches Programm. In der Aula konnten die Zuhörer zunächst den eingängigen Rhythmen der beiden Percussionsgruppen von Herr Cunsolo lauschen, bevor die Kinder der Geigen- und Cellogruppen (Frauen Ehrnsperger, Janocha und Stöve sowie Herr Holzapfel) ein in Bezug auf Umfang und Vielfalt beeindruckendes Streicherkonzert zum Besten gaben. Das war sozusagen der Höhepunkt dieses »Tages der Musik« - vor nahezu 100 Zuhörern.

Schulleiterin Zaborowski und Konrektor Montag ließen es sich nicht nehmen, jede einzelne Gruppe zu besuchen, die Kinder und Zuhörer zu begrüßen und in diesem Zusammenhang auch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Schule zu betonen.

Viel Lob für junge Musiker

Nicht nur durch sensible Gruppenleitung und einfühlsame Führung der Solisten, sondern auch durch akzentuierte Hinweise der Instrumentallehrer zum Lernprozess und Entwicklungsstand der jungen Künstler entstand eine besondere Atmosphäre. Trotz mehrfacher Auftritte befanden sich die Kinder in höchster Konzentration und einem präzisem Zusammenspiel. So bestimmten Freude, Begeisterung und Stolz auf Seiten der Zuhörer wie auch insbesondere auf Seiten der jungen Musiker diesen besonderen musikalischen Tag und überlagerten manche verständliche Anspannung.

Die Fortschritte der Kinder nach nur einem oder zwei Schuljahren musikalischer Praxis wurden daher immer wieder lobend hervorgehoben. Der Dank per Vorspiel (Cello) und die guten Wünsche des Cellisten Holzapfel an die nach Klasse vier in die Singbergschule wechselnden Musiker werden begleitet von der Hoffnung, dass diese Kinder auch in der Sekundarstufe weiter ihrem Hobby frönen werden, denn »Musik macht stark«, so die feste Überzeugung der Instrumentallehrer und der Organisatoren.

Ein begeistertes Publikum bestärkte die Kinder, die nach intensiver Probenarbeit und auch Sonderproben mit Einsatzbereitschaft, Freude und erstaunlichen Leistungen beim gemeinsamen Musizieren wie auch bei Solostücken brillierten. Weshalb auch die Initiatoren und Organisatoren dieses besonderen musikalischen Projektes davon überzeugt sind, dass diese Form des gemeinsamen Konzertierens aller Instrumentalgruppen des Fördervereins im nächsten Schuljahr wiederholt werden sollte.

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