12. Dezember 2018, 20:47 Uhr

6000 Euro für vier Einrichtungen

12. Dezember 2018, 20:47 Uhr
Vier Schecks zu je 1500 Euro: Die Vertreter der Organisationen, Spender und Verantwortliche der Stadt kommen im Rathaus zur Übergabe zusammen. (Foto: pv)

Vier örtliche gemeinnützige Organisationen profitieren: Insgesamt 6000 Euro gehen an den Umsonstladen, die Tafel, den Frauen-Notrufs Wetterau und die evangelische Kirchengemeinde. Möglich gemacht hat das der von der Stadt per Vertrag bestellte Betreiber des Krematoriums Friedberg, die ESO Offenbacher Dienstleistungs GmbH. Sie unterstützt alljährlich caritative und gemeinnützige Organisationen in Friedberg mit einem Geldbetrag. In diesem Jahr gingen auf Vorschlag von Bürgermeister Dirk Antkowiak die insgesamt 6000 Euro zu je gleichen Teilen an die vier Organisationen.

Kürzlich wurden die Schecks im Beisein des Bürgermeisters im Rathaus an die Vertreter der jeweiligen Einrichtungen übergeben. Zuvor hatten sie ihre Projekte vorgestellt.

So soll beispielsweise der Geldbetrag, den die evangelische Kirchengemeinde erhält, konkret für die Aktion »Alle können lernen« an einer Vielzahl der Friedberger Schulen verwendet werden und damit Schulmaterial für sozial benachteiligte Kinder angeschafft werden, wie Pfarrer André-Witte Karp und Andrea Kube als Leiterin der Evangelischen Familienbildung Wetterau mitteilten, die sich gemeinsam unter anderem in diesem Bereich seit einigen Jahren stark engagieren.

Der Umsonstladen, der vom Internationalen Zentrum Friedberg getragen wird, erhielt 1500 Euro für die durch den Ladenbetrieb am noch relativ neuen Standort in der Engelsgasse entstehenden Kosten, die IZF-Vorsitzender Mehmet Turan in Begleitung von Kassenwart Klaus Edzards und Mitbegründerin Erika Scheller-Wagner annahm. Ein Ziel des Umsonstladens ist die Nachhaltigkeit durch die Weiterverwendung von gebrauchten Gegenständen des täglichen Bedarfs, die ansonsten auf dem Müll landen würden.

Neues Kühlfahrzeug

Für den Frauen-Notruf Wetterau waren Petra Claas und Helga König ins Rathaus gekommen und erhielten den Spendenscheck, mit der die Beratungs- und Interventionsstelle ihrer Organisation gestärkt werden soll, um auch weiterhin Soforthilfen nach Vergewaltigungen und auch die Unterstützung von von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen mit Behinderung im Rahmen des Projektes »Suse – sicher und selbstbestimmt« leisten zu können.

Die Tafel wird ihre 1 500 Euro für die in Kürze anstehende Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeuges mitverwenden, waren sich der Vorsitzende Peter Radl und sein Stellvertreter Bernd Schäfer einig, um auch in Zukunft »Nachhaltigkeit durch die Verwertung von Lebensmitteln zu leben« und die insgesamt rund 1700 Tafel-Kunden durch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer versorgen zu können.

Bürgermeister Antkowiak und Sebastian Dein, stellvertretender Leiter des städtischen Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen, der die Veranstaltung organisiert hatte, freuten sich genauso wie ESO-Geschäftsführer Heiko Linne, sowie dessen Mitarbeiterin Gabriele Schreiber und der technische Leiter des Krematoriums, Werner Hornoff, über viele glückliche Gesichter.

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