20. November 2018, 17:00 Uhr

Schnelles Internet

40 Prozent geschafft: Ober-Mörlen bekommt schnelles Internet

Ober-Mörlen hat es bis zuletzt spannend gemacht - nun haben genug Bürger für schnelles Internet unterschrieben. Der Glasfaserausbau kommt - am 1. Dezember noch zum Sonderpreis.
20. November 2018, 17:00 Uhr
Zusammen für ein Glasfasernetz in Ober-Mörlen: Kristina Paulenz, Erster Beigeordneter Herbert Hahn (l.) und Alexander Stange. (Foto: pv)

Nach acht Wochen und einer vierwöchigen Verlängerung hat Ober-Mörlen jetzt eine Punktlandung hingelegt. Am Donnerstag gab die Firma Deutsche Glasfaser bekannt, dass die 40-Prozent-Hürde gerade so geknackt wurde. Damit sei der Grundstein für den Ausbau der modernsten Glasfaserinfrastruktur gelegt und ein großer Schritt in die digitale Zukunft getan, schreibt die Unternehmensgruppe aus Borken in Nordrhein-Westfalen.

»Ober-Mörlen hat es bis zum letzten Stichtag spannend gemacht«, sagt Lennart Götte, Projektleiter der Deutschen Glasfaser. Nach den hartnäckigen Verhandlungen durch ihren Vorgänger Jörg Wetzstein habe Bürgermeisterin Kristina Paulenz dem Projekt jetzt einen enormen Rückenwind beschert. Auch Fürsprechern, Unterstützern und Multiplikatoren gebühre Dank für ihr Engagement in Sachen Digitalisierung.

 

Frist für vergünstigte Verträge verlängert

Allen gemeinsam sei zu verdanken, dass jetzt »das Netz der Zukunft in ihrer Kommune ausgebaut wird«, unterstreicht Götte. Als kleines Dankeschön werde es in Ober-Mörlen am Samstag, 1. Dezember, noch einmal die vergünstigten Vertragskonditionen der Nachfragebündelung geben. Interessierte können sich zwischen 10 und 15 Uhr am Rewe-Markt in der Hasselhecker Straße einen Vertrag ohne Anschlussgebühr sichern. Danach werden 750 Euro pro Anschluss berechnet.

Sie sei stolz auf ihr Dorf, freute sich Kristina Paulenz über den glücklichen Verlauf und dessen Pilotfunktion in der Wetterau. Damit die Gemeindeverwaltung den Anschluss nicht verpasst, hatte die Rathauschefin kurz vor Ablauf der Frist einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser für insgesamt 15 Anschlüsse in kommunalen Liegenschaften unterschrieben.

Wie Götte mitteilt, beginnt nun die Planungsphase des Projektes. Hierzu werde es Gespräche zwischen dem zuständigen Projektleiter seiner Firma und der Gemeinde Ober-Mörlen geben. Dort würden das gesamte Vorgehen sowie die Aufstellung der Glasfaserhauptverteiler (PoP – »Point of Presence«) besprochen. »Vom PoP aus werden die Glasfasern bis in die Haushalte verlegt«, erklärt Götte. Das Aufstellen des Hauptverteilers sei das erste sichtbare Zeichen des Ausbaus. Anschließend beginne ein von seiner Firma beauftragtes Generalunternehmen mit dem Tiefbau. Alle Infos gibt es im Internet unter www.deutsche-glasfaser.de

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