10. Februar 2014, 18:08 Uhr

Ludwig-Schunk-Preis: Gute Noten, soziales Engagement

Friedberg (pm). An der Technischen Hochschule Mittelhessen ist erstmals der »Ludwig-Schunk-Preis« verliehen worden. Sechs Absolventen erhielten die mit jeweils 1000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Studienleistungen und ihr soziales Engagement.
10. Februar 2014, 18:08 Uhr
Ernst Steiner, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, verleiht den Preis an Anna-Lena Ruppel. (Foto: pv)

Die Preisträger sind Fritz Dollnick aus Gießen (Diplom Energiesystemtechnik), Daniel Hanselmann aus Gelnhausen (Diplom Material- und Fertigungstechnologie), Nathanael Harfst aus Hüttenberg (Master of Arts Unternehmensführung), Jonathan Otto aus Buseck-Beuern (Diplom Automatisierungstechnik), Anna-Lena Ruppel aus Friedberg (Bachelor Medieninformatik) und Tobias Schniewind aus Laubach (Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen). Die sechs ausgezeichneten Nachwuchskräfte sind inzwischen berufstätig oder qualifizieren sich wissenschaftlich weiter.

»Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Leistungsbereitschaft und ehrenamtliches Engagement belohnt werden. Zudem möchten wir mit der Preisverleihung die vielfältigen erfolgreichen Kooperationen zwischen der THM und Schunk würdigen«, erläutert Ernst Steiner, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung. Der Preis ist dem Gedenken an den Firmengründer Ludwig Schunk gewidmet, aus dessen unternehmerischer Initiative die Schunk Group, ein international tätiger Technologiekonzern mit rund 8300 Beschäftigten in 28 Ländern, hervorgegangen ist. Schunk verbindet mit der THM und ihren Vorgängerinstitutionen eine langjährige Partnerschaft in Lehre, Forschung und Entwicklung. So haben allein im letzten Jahr etwa 40 Studierende der Hochschule bei Schunk Praktika absolviert und sich in ihren Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten mit betrieblichen Themen befasst. Die Ludwig-Schunk-Stiftung unterstützt als alleinige Gesellschafterin des Unternehmens eine Vielzahl von Einrichtungen des Sozial- und Bildungswesens.

So gehört sie auch zu den Sponsoren des Deutschlandstipendiums an der THM. Um den von ihr ausgeschriebenen Preis können sich die jahrgangsbesten Absolventen der Gießener und Friedberger Fachbereiche bewerben, die Studienprogramme in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft anbieten. Eine Jury, die mit Vertretern der Stiftung und Mitgliedern der Hochschule besetzt ist, entscheidet über die Vergabe. Als Kriterien gelten dabei die Abschlussnoten und das Maß des jeweiligen sozialen Einsatzes.

Diese zweifache Anerkennung hebt THM-Präsident Prof. Günther Grabatin hervor: »Besonders beeindruckend ist, wenn Studierende zu den Besten ihres Jahrgangs gehören und darüber hinaus sehr viel Arbeit auf ein Ehrenamt verwenden. Die Auslobung des Ludwig-Schunk-Preises wirkt dabei als Motivationsschub und hat Modellcharakter. Sie fördert die Bereitschaft von Nachwuchskräften, bei der persönlichen Qualifizierung und beim gemeinschaftsdienlichen Einsatz hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen.«

Die Preisträger der ersten Vergaberunde haben ihr Hochschulstudium mit Gesamtnoten zwischen 1,0 und 1,3 abgeschlossen. Das Spektrum ihrer gemeinnützigen Aktivitäten reicht von der kirchlichen Jugendarbeit über Tätigkeiten im Deutschen Alpenverein, als Trainer oder Funktionär im Ballsport bis hin zur Förderung der Imkerei. Der Ludwig-Schunk-Preis wird künftig jährlich jeweils zum Ende des Wintersemesters verliehen.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Absolventen
  • Bachelor
  • Deutscher Alpenverein
  • Diplom
  • Schunk Group
  • Soziales Engagement
  • Studienleistungen
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos