27. März 2013, 17:43 Uhr

Junity: Gute-Laune-Reggae mit Background-Gesang

Friedberg (cor). Max Noske hat Musik im Blut. »Das habe ich von meinem Opa geerbt«, sagt der 14-jährige Schüler aus Ossenheim. Schon sein Großvater sei ein Vollblutmusiker gewesen. Mit 14 weiteren Schülern nahm Max in der ersten Woche der Osterferien am 19. Musikworkshop im Friedberger Jugendhaus Junity teil. Den jungen Musikern waren keine Grenzen gesetzt.
27. März 2013, 17:43 Uhr
Tom Wolff und Max Noske mixen ihren Song am Computer, dahinter Marko Landmann.

In den Recording- und Probenräume wurden viele Ideen umgesetzt und eigene Songs entwickelt.

Angesprochen waren Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren. »Der Friedberger Musikworkshop steht immer ganz im Zeichen seiner Teilnehmer«, sagt Marko Landmann vom Jugendhaus. »Sie können machen, worauf sie Lust haben: singen, musizieren, proben oder Songs aufnehmen.« Neu war in diesem Jahr, das die Teilnehmer auch nur an einzelnen Tagen mitmachen konnten. 15 Jugendliche nahmen das Angebot an. »Schön ist es immer, wenn jemand bereits einzelne Akkorde oder einen Textentwurf dabei hat.« Es sei sinnvoll, wenn vorab kreative Ideen vorhanden seien, sagt Landmann. So wie bei Max. Seit zwei Jahren macht er Musik. »Diesmal habe ich einen Reggae-Song geschrieben.« Als Bob Marley-Fan seien ihm Text und Melodie schnell eingefallen. »Take it easy« heißt sein Gute-Laune-Song. Den Workshop nutzt der junge Musiker, um an den Strophen zu feilen. Gemeinsam mit Tom Wolff, der ebenfalls eigene Lieder produziert, hat Max den Song am Computer abgemixt. Beim Background-Gesang unterstützen ihn Nora, Helena, Miriam, Melissa und Svenja, heraus kam ein richtiger Ohrwurm.

Songs im Internet

»Ich will dazu noch ein eigenes Video produzieren«, sagt Max. Wenn alles fertig sei, soll es im Internet zu sehen sein. Auch das Junity stellt die Ergebnisse des Workshops regelmäßig ins Netz. Auf der Internetseite www.soundcloud.com/junity-friedberg werden alle Songs veröffentlicht. Manche von ihnen sind zum Download freigegeben.

»Das Schöne an dem Workshop ist nicht nur die Möglichkeit, eigene Songs aufzunehmen«, sagt Teilnehmerin Melissa. »Man lernt auch neue Leute kennen, die einem vieles erklären.«

Unterstützung erhalten die Jugendlichen von vier ehrenamtlichen Helfern und dem professionellen Musiker Martin. Der hat so manchen guten Tipp parat. Allerdings war es diesmal schwierig, alle Teilnehmer in den einzelnen Gruppen unterzubringen. »Wir hatten allein sechs Gitarristen dabei«, sagt Landmann. Das »Problem« sei aber schnell gemeistert worden und die Jugendlichen hätten sich untereinander sehr gut unterstützt.

In den Herbstferien steht der nächste Musikworkshop auf dem Terminplan. Dann wird die Ferienaktion bereits zum 20. Mal in Friedberg angeboten. Das Jubiläum soll groß gefeiert werden.

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