16. März 2012, 15:18 Uhr

Hannelore Finkernagel als Vorsitzende der Tafel bestätigt

Friedberg (lod). Hannelore Finkernagel bleibt die Vorsitzende der Friedberger Tafel. Seit Gründung der gemeinnützigen Einrichtung vor sechs Jahren steht sie an der Spitze des Vereins, und bei der siebten Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend wurde die Mitinitiatorin einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
16. März 2012, 15:18 Uhr
Der Vorstand mit (v.l.) Conny Biedenkopf, Walter Krause, Petra Himmel-Tröger, Hannelore Finkernagel, Bernd Schäfer, Monika Röhler, Oscar Bönsel und Norbert Simmer. (Foto: lod)

Auch der übrige Vorstand blieb im Amt: Stellvertreter Bernd Schäfer, Schatzmeister Manfred Witt sowie die fünf Beisitzer Oscar Bönsel, Conny Biedenkopf, Walter Krause, Monika Röhler und Norbert Simmer.

Neu im Vorstand ist Beisitzerin Petra Himmel-Tröger, die Ingrid Martin-Schmidt ersetzt. Zu Beginn teilte Finkernagel mit, dass Tafel-Mitinitiator Peter Radl nach seinem Ausscheiden als Ländervertreter Hessen im Tafel-Bundesvorstand vom Vorstand zum Beirat mit dem Arbeitsschwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit berufen wurde.

Radl nannte als einen seiner Arbeitsschwerpunkte, den Kontakt mit den Tafel-Lieferanten zu vertiefen, bevor er einen Vortrag zum Thema »Tafelethik« hielt. Ausführlich berichtete Finkernagel über die Arbeit der Tafel, die im letzten Jahr ihr fünfjähriges Bestehen feiern konnte. Sehr gut besucht waren einmal mehr die Nikolausfeier für die Tafel-Kinder in der Stadthalle, der Ausflug für die aktiven Tafel-Helfer sowie die Jahresabschlussfeier.

Nach wie vor finanziert die Tafel einen großen Teil ihrer Arbeit über Spenden und kommt ohne öffentliche Zuschüsse aus. Größte private Einzelspender sind Fotografin Loni Schuchardt und Druckereibesitzer Andreas Kugland, die zum fünften Mal den Kalender »Friedberg –andere Blickwinkel« zugunsten der Tafel aufgelegt haben. Alleine in diesem Jahr betrug der Erlös 7000 Euro und »in fünf Jahren haben die beiden uns sozusagen ein ganzes Fahrzeug finanziert«, so Finkernagel. Aktuell hat die Tafel 214 Mitglieder, davon sind 70 aktiv. Bemerkbar macht sich der wirtschaftliche Aufschwung, gibt es doch aktuell keine Kunden-Warteliste.

Versorgt werden im 14-tägigen Rhythmus derzeit 1560 Personen, darunter 424 Kinder. 320 Familien und Einzelpersonen kommen aus Friedberg, 195 aus Bad Nauheim und jeweils 41 aus Florstadt und Wölfersheim. Dazu kommen Kunden aus Rosbach, Niddatal, Wöllstadt und Karben.

Nach wie vor größter Lieferant ist das Rewe-Zentrallager in Rosbach, dessen Lieferungen den Bedarf der Friedberger Tafel des öfteren übersteigt. Andere Tafeln wie aus Butzbach oder Schotten kommen daher regelmäßig in die Kreisstadt, um Lebensmittel abzuholen.

Den Bericht des erkrankten Schatzmeisters Manfred Witt verlas der 2. Vorsitzende Bernd Schäfer, und der zog ein positives Fazit: »Wir sind ein ordentlich arbeitender Betrieb, in dem alle ehrenamtlich tätig sind.« Keine Beanstandungen hatten die beiden Kassenprüfer, so dass Vorstand und Kasse ohne Gegenstimmen entlastet wurden.

Durchweg einstimmig wurden unter der Leitung von Hans-Jürgen Becker anschließend der Vorstand sowie die beiden Kassenprüfer Lothar Glenka und Harald Schuchardt gewählt.

Einstimmig beschlossen wurde eine Satzungsänderung, die es ermöglicht, dass auch Jugendliche unter 18 Jahre mit schriftlicher Zustimmung eine Erziehungsberechtigten Mitglied in der Tafel werden können.

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