13. April 2010, 19:08 Uhr

Spiderman, Asterix und Co. im »Kaktus«

Friedberg (har). Eine Ausstellung mit Bildern von Janina Himmen wurde dieser Tage im Café »Kaktus« in der Hospitalgasse eröffnet. Die Künstlerin lebt in Frankfurt-Eschersheim, wo sie als selbstständige Kommunikationsdesignerin tätig ist. Geboren und aufgewachsen ist sie jedoch in Friedberg, wo sie an der Augustinerschule ihr Abitur machte.
13. April 2010, 19:08 Uhr
»Spiderman« von Janina Himmen. (Foto: pv)

Schon als Kind malte sie mit großer Begeisterung, und den Umgang mit Farben lernte sie in der Malschule von Su-Kyong Yu, und ihre ehemalige Lehrerin war es auch, die sie ansprach, ihre Bilder im »Kaktus« auszustellen. Allerdings handelt es sich hierbei um keine Gemälde, »auch wenn ich heute noch gerne male«. Entstanden sind die kleinen Bilder allesamt am Computer, aber »natürlich von mir gezeichnet und entworfen«, erzählt Janina Himmen, die in ihrem Beruf Webseiten erstellt. »Da wollten etliche Auftraggeber statt einem Profilbild eine Comicfigur, und die zeichnete ich dann.«

So entstanden die kleinen fröhlichen Figuren, die man aus Filmen, Fernsehserien oder von Computerspielen her kennt. Dazu gehören Indiana Jones und Spiderman ebenso wie Asterix, Super-Mario und einige Musiker wie Jimi Hendrix. »Ich finde es spannend, dass ich nicht nur male, was mir in den Kopf kommt, sondern ich mich an bestehenden Figuren orientieren kann«, erzählt die Künstlerin zu ihren Figuren mit den großen Köpfen.

Dabei hat sie sich für ihre »digitalen Illustrationen« von den Figuren aus der Comic-Serie »South Park« inspirieren lassen, und für die Ausstellung im »Kaktus« hat sie eigens farbige Hintergründe mit den Namen der Figuren geschaffen. Jeweils acht dieser Bilder hängen in einem Rahmen mit schwarzem Hintergrund, und »noch nie waren unsere Besucher von einer Ausstellung so begeistert«, erklärt »Kaktus«-Inhaber Sebastian Beck.

»Wer sich gut mit Filmen und PC-Spielen auskennt, hat besonders viel Spaß«, bestätigt Janina Himmen die Einschätzung von Beck, denn bei ihr sehen selbst die schlimmsten Horrorfiguren lustig aus. So haben die Betrachter Spaß, »einfach ihre Lieblingsfiguren neu zu entdecken«, so die Künstlerin, auf deren brandneuen Internetseite <%LINK auto="true" href="http://www.jhimmen.de" text="www.jhimmen.de" class="more"%> unter avartare man mehr über diese Arbeiten erfahren kann.



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