19. März 2010, 19:36 Uhr

Tafel: Hannelore Finkernagel als Vorsitzende bestätigt

Friedberg (har). Hannelore Finkernagel bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzende der Friedberger Tafel. Bei der Jahreshauptversammlung im Konferenzraum der Stadthalle am Donnerstagabend wurde die Mitinitiatorin der Einrichtung ebenso ohne Gegenstimmen in ihrem Amt bestätigt wie ihr Stellvertreter Bernd Schäfer und Schatzmeister Manfred Witt.
19. März 2010, 19:36 Uhr
Der neue Tafelvorstand mit Hannelore Finkernagel, Bernd Schäfer, Monika Röhler, Manfred Witt, Gerdi Dönges, Oskar Bönsel, Walter Krause, Cornelia Biedenkopf und Ingrid Martin-Schmidt, es fehlt Norbert Simmer. (Foto: Schuchardt)

 

Dem neuen Vorstand gehören ferner sechs Beisitzer an: Walter Krause, Oskar Bönsel, Ingrid Martin-Schmidt, Cornelia Biedenkopf, Norbert Simmer und Monika Röhler, die ebenso keine Gegenstimmen erhielten. Nach einem Vortrag des stellvertretenden Jobkomm-Geschäftsführers Jan Wölfl (gesonderter Bericht unten) konnte Finkernagel erneut auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken. Derzeit gehören der Tafel 186 Mitglieder an und somit zehn mehr als vor einem Jahr. Knapp ein Viertel davon sind aktiv. Aktuell werden 530 Kunden in 720 Familien, darunter 568 Kinder aus Friedberg, Bad Nauheim und den umliegenden Gemeinden alle zwei Wochen mit Lebensmitteln versorgt. Auf der Warteliste stehen derzeit 90 Familien, in der Regel verlassen um die fünf Familien pro Woche die Tafel und werden sofort durch neue Kunden ersetzt.

Erfolgreich waren auch die zum Teil jährlich wiederkehrenden Aktivitäten wie das Grillfest auf dem Gelände der Colorado Ranchers im Mai sowie die Nikolausfeier, die erstmals in der Stadthalle stattfand. Die Weihnachtsfeier der Tafel-Helfer wurde ebenso gut angenommen wie der erste Helfer-Ausflug. Neu war auch die Teilnahme an der Eisweihnacht.

Abschließend ging Finkernagel auf die Vielzahl der Spenden in einer Gesamthöhe von 36 000 Euro ein. »Diese benötigen wir für den Einbau zweier Kühlhäuser und einer Klimaanlage«, sagte die Vorsitzende, die hier besonders die Initiative von Tafel-Mitglied Loni Schuchardt und Andreas Kugland von der Wetterauer Druckerei erwähnte. Deren Initiative mit dem Verkauf des Kalenders »Friedberg – andere Blickwinkel« hat allein 9000 Euro erbracht.

Schatzmeister Manfred Witt begann seinen Kassenbericht mit einem Überblick über die Organisationsänderungen, die nötig waren: »Wir sind zwar ein eingetragener Verein, doch wir sind auch ein leistungsstarker Betrieb, der einen sehr guten Ruf hat.« Letztendlich konnte Witt ein Plus in der Kasse vermelden, das für die Renovierungsarbeiten und den Einbau der neuen Kühlanlagen verwendet wird. Dieser erfolgt vom 12. bis 17. April, in dieser Zeit bleibt der Tafelladen geschlossen.

Da die Revisoren in ihrem Bericht keine Beanstandungen zu vermelden hatten, wurden Kasse und Vorstand einstimmig entlastet, und nach den Vorstandswahlen wurden Gerdi Dönges und Lothar Klinger zu Kassenprüfern gewählt.

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