15. Februar 2010, 19:30 Uhr

In Deutschlands kleinster Schokoladen-Manufaktur

Friedberg (rdk). Zum 29. Mal veranstaltete der Europa-Club Friedberg seine Kohl-und-Pinkel-Fahrt zur Freude von nahezu 50 Liebhabern dieser deftigen Mahlzeit. Die Wetterbedingungen für die Reifung des Grünkohls waren nach wochenlangem Winter ideal, denn er liebt Schnee und Frost.
15. Februar 2010, 19:30 Uhr
Wolfgang Keil zeigt den Besuchern die Produktion von Schaumküssen. (Foto: pv)

Friedberg (rdk). Zum 29. Mal veranstaltete der Europa-Club Friedberg seine Kohl-und-Pinkel-Fahrt zur Freude von nahezu 50 Liebhabern dieser deftigen Mahlzeit. Die Wetterbedingungen für die Reifung des Grünkohls waren nach wochenlangem Winter ideal, denn er liebt Schnee und Frost.

Traditionell wird die Tour ab Friedberg mit zunächst unbekanntem Ziel gestartet. Während der Fahrt ins Blaue durfte das Zwischenziel erraten werden. In östlicher Richtung ging es durch die neblig-weiße Wetterau nach Schotten, in dessen Ortsteil Wingershausen Deutschlands kleinste Schokoladen-Manufaktur angesteuert wurde. Dort stellt das Familienunternehmen Keil seit 1987 Schokoladenspezialitäten in vielfältigen Kreationen her. Besitzer Wolfgang Keil ließ die Besucher bei der Herstellung von Schaumküssen über seine Schulter schauen und berichtete stolz von seiner 36 Sorten umfassenden Produktpalette, die alle in Handarbeit, auch nach individuellen Wünschen, hergestellt werden. Ein frisch erkalteter »Testkuss« verleitete die Besucher zum Kauf von süßen Mitbringseln, bevor man wieder den Bus in Richtung Oppershofen bestieg.

In der Gaststätte Wetterau, dem seit vielen Jahren vom Europa-Club erkorenen Kohl-und-Pinkel-Tempel, wartete schon die köstliche Speise nach dem Prinzip »all you can eat«. Vorsitzender Rolf-Dieter Köbel erbat noch eine Esspause, um in gereimter Form politische und gesellschaftliche Ereignisse des letzten Jahres zu karikieren und Horst Kaupe für die Organisation dieser Veranstaltung zu danken.

Nach einem Quiz über die Schoko-Manufaktur rundete der obligatorische Butterkuchen das kulinarische Ereignis ab. Glücksfee Gretel Weidenhaus als älteste Teilnehmerin zog Dr. Jürgen Fehling, Karl-Theo Pabst und Heidemarie Trützler als Gewinner süßer und alkoholischer Preise. Die von G. Weidenhaus gedichtete Kohl-und Pinkel-Hymne wurde abschließend mit Inbrunst gesungen, bevor man wohlgelaunt die Heimfahrt antrat.

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