10. November 2008, 18:32 Uhr

Rolf Philippi zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Friedberg (har). Die höchsten Auszeichnungen und Ehrungen, die der VfB Friedberg zu vergeben hat, sind die Karl-Staubi-Medaille sowie die Ehrenbezeichnung »Ehrenvorsitzender«. Mit beiden wurde am Samstagnachmittag der langjährige VfB-Vorsitzende Rolf Philippi ausgezeichnet. Dies geschah im Rahmen des traditionellen »Ehrungsnachmittags«, zu dem die Jubilare des Vereins in die Vereinsgaststätte »Hanauer Hof« eingeladen wurden.
10. November 2008, 18:32 Uhr

Friedberg (har). Die höchsten Auszeichnungen und Ehrungen, die der VfB Friedberg zu vergeben hat, sind die Karl-Staubi-Medaille sowie die Ehrenbezeichnung »Ehrenvorsitzender«. Mit beiden wurde am Samstagnachmittag der langjährige VfB-Vorsitzende Rolf Philippi ausgezeichnet. Dies geschah im Rahmen des traditionellen »Ehrungsnachmittags«, zu dem die Jubilare des Vereins in die Vereinsgaststätte »Hanauer Hof« eingeladen wurden.

Hierzu konnte der VfB-Vorsitzende Horst Weitzel auch Bürgermeister Michael Keller und den »Grandseigneur des VfB«, Stadtrat Fritz Scholl, begrüßen. Die Ehrung finde in diesem Jahr in einem etwas anderen Rahmen statt und dies aus gutem Grund, erklärte Weitzel. Er kündigte eine Ehrung an, »die es so beim VfB schon lange nicht mehr gegeben hat«.

Als erster Jubilar wurde Heinrich Blecker für 40-jährige Mitgliedschaft in der Schwimmabteilung geehrt. Die Laudatio hielt Fritz Scholl. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Peter Baumann ausgezeichnet, der trotz der Auflösung der Kegelabteilung vor einigen Jahren dem VfB treu geblieben ist.

Vereinswirt Bernd Heinrich war der Fußballabteilung des VfB vor 50 Jahren beigetreten. Als »Mr. Kegelabteilung« bezeichnete Weitzel dann Rolf Lange, dem langjährigen Leiter der VfB-Kegelabteilung und Mitglied des Gesamtvorstands, der ebenso dem Verein seit 50 Jahren angehört wie Günter Vogt als passives Mitglied.

Seit 60 Jahren sind Werner Gensrich und Gottfried Helbig dabei, die beide gleich nach der Zulassung des VfB als Verein durch die Amerikaner im Jahre 1948 diesem beigetreten sind. Gensrich war als Leichtathlet aktiv; Helbig ist heute noch Übungsleiter in der Schwimmabteilung. »Er hat unzählige Stunden für die Jugend der Stadt geopfert« erklärte Scholl.

Er war es auch, der abschließend die Leistungen von Heinz »Lulu« Luz würdigte. Luz war vor 70 Jahren dem VfB beigetreten und gehörte nach dem Krieg zu den erfolgreichsten VfB-Schwimmern. Aus gesundheitlichen Gründen musste Luz seine Teilnahme absagen.

Gekommen war jedoch Werner Henritzi, der ebenfalls 1938 dem VfB beigetreten war, allerdings in der Fußballabteilung, der er bis heute die Treue hält. Nachgeholt werden die Ehrungen von Christina Weber, Eva Hippeli und Sven-Oliver Kunz für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Höhepunkt des Nachmittags war jedoch die Ehrung von Rolf Philippi, der von 1986 bis 1994 sowie von 2004 bis 2008 an der Spitze des VfB stand. Sein Wirken würdigte Bürgermeister Keller, der zunächst feststellte, dass ihm diese Laudatio erst einmal vor Probleme gestellt habe, denn »ein Verein dokumentiert fast alles, nur nicht die Arbeit seines Vorsitzenden«. Ohne Philippi sei der Verein »über Jahrzehnte nicht zu verstehen«, erklärte Keller.

1961 feierte Philippi als Fußballer sein Debüt in der 1. Mannschaft, und dies erfolgreich, denn der VfB siegte damals mit 2:0 gegen Darmstadt 98. Philippi war es, der 1987 die Vereinszeitschrift »Info« erstmals herausgab und gestaltete und dies bis heute tut. »Diese Zeitschrift ist das Band, das den VfB bis heute zusammenhält«, erklärte Keller abschließend.

Im Namen des Vereins würdigte Weitzel kurz das Wirken Philippis und überreichte diesem dann die Karl-Staubi-Medaille und die Urkunde, mit der Philippi zum Ehrenvorsitzenden des VfB ernannt wurde.

Zur Überraschung aller Anwesenden kündigte Philippi in seinem Dankeswort an, die Vereinszeitschrift weiterhin herausgeben zu wollen, was besonders bei Weitzel für Freude sorgte. Denn: »Wir haben uns in drei Vorstandssitzungen schon den Kopf zerbrochen, wie wir die Zeitschrift ohne Dich weiter herausgeben können und kamen zu keinem Ergebnis.« Nach den Ehrungen folgte noch ein gemütliches Beisammensein.

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