01. September 2008, 18:00 Uhr

1,2-Millionen-Euro-Bau an der Philipp-Dieffenbach Schule eingeweiht

Friedberg (lk). Vor gut zehn Monaten gab der erste Spatenstich den Startschuss, im März wurde Richtfest gefeiert, und bereits gestern Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel (Grüne) die Sporthalle an der Philipp-Dieffenbach-Schule einweihen.
01. September 2008, 18:00 Uhr
Generalprobe bestanden: Die Kinder der Klasse 4 a der Philipp-Dieffenbach-Schule zeigen zur Einweihung der neuen Sporthalle einen Tanz. (Foto: lk)

Der Neubau, eine Ein-Feld-Halle, die bereits von den Schülern genutzt wird, ist 670 Quadratmeter groß. Der Hallenraum misst 470 Quadratmeter, 200 Quadratmeter entfallen auf Umkleiden, Duschen und Nebenräume. Herrschte in Friedberg in den letzten Jahren noch eine Unterversorgung an Raum für Schulsport, wurde diesem Problem mit dem Bau der Sporthallen in Ockstadt und an der Philipp-Dieffenbach-Schule nun entgegengewirkt.

In ihrer Begrüßung bedankte sich Schulleiterin Dickhardt bei allen am Bau Beteiligten und wies auf die Bedeutung von Bewegung hin. »Ein gesunder Geist kann nur in einem gesunden Körper wohnen«, sagte sie. Es sei die Ausgewogenheit zwischen Körper und Geist, die ein gesundes Leben ausmache. »Möge diese Sportstätte viele dazu bewegen, sich sportlich zu betätigen.«
Wissenswertes über den 1,2 Millionen Euro teuren Bau konnte der Wetterauer Schuldezernent Betschel-Pflügel berichten. »Das Gebäude setzt sich aus drei Baukörpern zusammen, der Mittelbau besteht aus einem Stahlskelett, ist innen mit einem Prellwandbelag und außen mit Aluminiumblechen verkleidet. Die Außenwände sind bestens wärmegedämmt«, sagte er. Es sei darauf geachtet worden, bei der Halle zukunftsweisend zu bauen. Sie erfülle bereits jetzt die geforderten Werte der Energie-Einspar-Verordnung, die erst ab dem kommenden Jahr gelten. »Es sollen zukünftig möglichst geringe Energiekosten anfallen, das Dach der Halle ist für die Montage einer Photovoltaikanlage vorbereitet.« Der jährliche Heiz-Energiebedarf wurde von Fachleuten auf 4,66 Liter pro Quadratmeter errechnet.

»Auch die Schüler des Augustinergymnasiums freuen sich über den Neubau, haben sie doch jetzt die große, bereits bestehende Halle für sich alleine«, so Betschel-Pflügel, der anschließend den symbolischen Schlüssel an die Schulleiterin und die beiden Klassensprecher der 4 a übergab.
Auch Bürgermeister Michael Keller (SPD) freute sich über den Neubau. »Als Sportdezernent habe ich Interesse an der Halle, auch für den Vereinssport.« Um symbolisch zu verdeutlichen, wie wichtig der Sport ist, hatte Keller drei Bälle mitgebracht. Die warf er den Schülern zu: Einen Softball, der für Fairness steht, einen Volleyball, der die Völkerverständigung darstellt und einen Fußball, der an die letzte Fußball-Weltmeisterschaft erinnert. Auch eine Vertreterin des Elternbeirats hielt eine kurze Ansprache. Sie bedankte sich für die neue Sporthalle und wies noch auf die beiden bereits begrünten Pultdächer des Baus hin, die wunderbar zu einer Umweltschule wie der Philipp-Dieffenbach-Schule passen würden. Umrahmt wurde die Einweihungsfeier der Halle von einer sportlichen Vorführung der Klasse 3 b und einem Tanz der Klasse 4 a der Schule, die hier auch in Zukunft noch einige Tänze einstudieren und sich anderweitig körperlich betätigen können.

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