26. April 2016, 13:43 Uhr

Bei der EGA von Stand zu Stand spazieren

Echzell (arc). Zum zweiten Mal stand die Echzeller Gewerbeausstellung (EGA) unter dem Motto »Von Tür zu Tor« und präsentierte sich damit im neuen, dezentralen Gewand. Und zum zweiten Mal hatten die Aussteller »durchwachsenes Wetter« zu bewältigen, wie Alexander Repp, Vorsitzender des Gewerbevereins, es umschrieb.
26. April 2016, 13:43 Uhr
Ein typisches Bild der dezentralen Gewerbeausstellung: Bei durchwachsenem Wetter sind die Besucher mit Schirm unterwegs von Aussteller zu Aussteller. (Foto: Stephan)

Dabei mochte es nicht unbedingt nur am nicht ganz so sonnigen Wetter gelegen haben, dass die Stände der 23 Aussteller oft leer wirkten. Denn durch das dezentrale Konzept der EGA finden praktisch 23 Tage der offenen Tür zur selben Zeit statt, die Gewerbetreibenden arbeiten Hand in Hand, und eine Bimmelbahn auf einem Rundkurs sorgt für eine kostenlose Verbindung. So waren niemals viele Gäste an einem Ort, aber den ganzen Sonntag sah man volle Straßen in Echzell. Schien gerade die Sonne, machten sich die kleinen Grüppchen auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg zur nächsten Station, regnete es, verweilte man etwas länger unter einem Dach und genoss vielleicht ein weiteres Getränk.

Zufrieden waren unterm Strich die Gewerbetreibenden und auch die Besucher. Denn niemals war ein Stand überlaufen, jedoch auch nie völlig leer. Die Besucher verteilten sich einfach auf die vielen Stationen, sieben mehr als bei der letzten EGA, und ballten sich nicht in einem großen Zelt wie früher. Auf der Straße angesprochen, äußerten sich auch die meisten Besucher positiv. Nirgends übervoll, ein entspanntes, lockeres Gespräch mit den Handwerkern und Gewerbetreibenden war immer möglich, und die Wegstrecken sah man positiv als Sonntagsspaziergang. Oft traf man sich wieder und begrüßte sich mit einem fröhlichen »Hallo«.

Eine Rose vom Amboss

Gerade die lockere Atmosphäre war den Veranstaltern wichtig, um den Besuchern einen ruhigen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und auf Fragen besser eingehen zu können. Manchmal durften die Besucher auch selbst Hand anlegen, wie bei der Firma Metallbau Repp, wo sie sich ihre eigene Metallrose am Amboss fertigen durften.

Dort fand auch am Vormittag die Eröffnung der EGA statt, unter anderem mit Gewerbevereinsvorsitzendem Alexander Repp, Bürgermeister Wilfried Mogk, Landrat Jo-achim Arnold, Bundestagsabgeordnetem Oswin Veith, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, Jürgen Pfeiffer von der IHK Gießen-Friedberg sowie Bernd-Uwe Domes und Klaus Karger von der Wirtschaftsförderung Wetterau. Sie alle lobten das Engagement und den Mut der Gewerbetreibenden, sich der Herausforderung einer solchen Veranstaltung zu stellen.

Die Vielfalt der Köstlichkeiten gegen Hunger und Durst war ebenso groß wie die der Aussteller. Zusätzlich konnte man hier und da noch etwas lernen, so bot das Autohaus Wabersich jeweils zur vollen Stunde Kurse zum Reifenwechsel an. An einem Gewinnspiel teilnehmen konnte, wer sich je einen Stempel bei allen EGA-Teilnehmern geholt hatte. Außer den bereits Genannten waren dies der Rewe-Markt Meige, der Directa Lohnsteuerhilfeverein, das LVM-Versicherungsbüro, Garten- und Landschaftsbau Christian Belter, die Schreinerei Alles aus Holz, die Steuerkanzlei Kerstin Winter, das Bistro Lokschuppen, der Bauhof der Gemeinde, Blumen und Wein Margit Völbel, das Restaurant Zur Palme, die Wildmetzgerei Wildkammer, die Schreinerei Kapeller, das TUI-Reisecenter, die Bäckerei Löber, die Sparkasse Oberhessen, die Linden-Apotheke, das Schmuckgeschäft Irina und Markus Hannes, die Metzgerei Schuh, der ServicePartner Icks, das Bistro Cockpit und die Volksbank Mittelhessen.



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