12. Januar 2010, 22:02 Uhr

Wachablösung beim Kleingartenbauverein

Butzbach (bd). Eine Wachablösung vollzog sich am Samstag an der Spitze des Kleingartenbauvereins. Nach 22 Jahren im Vorstand und davon 6 Jahren als Vorsitzender nahm Günter Steckenreuter in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung unter großem Beifall Abschied. Sein Nachfolger wurde der seitherige 1. Kassenwart Karl-Heinz Schier, dessen Posten übernahm Werner Kaszli.
12. Januar 2010, 22:02 Uhr
Der neue Vorstand des Kleingartenbauvereins: (von links): Dieter Herth, Rolf Kühnl, Fritz Bellinger, Werner Kaszli, Karl-Heinz Schier und Herbert Henn. (Foto: Dörr)

Butzbach (bd). Eine Wachablösung vollzog sich am Samstag an der Spitze des Kleingartenbauvereins. Nach 22 Jahren im Vorstand und davon 6 Jahren als Vorsitzender nahm Günter Steckenreuter in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung unter großem Beifall Abschied. Sein Nachfolger wurde der seitherige 1. Kassenwart Karl-Heinz Schier, dessen Posten übernahm Werner Kaszli.

Die Neuwahlen brachten einstimmige Ergebnisse, gewählt wurden ferner als 2. Vorsitzender Herbert Henn, als 2. Kassierer Fritz Bellinger, als Schriftführer Dieter Herth und Rolf Kühnl.

Neue Revisoren wurden Rosi Jung und Wolfgang Rolke. Die Obleute der Anlagen wurden bestätigt: am Gambacher Weg Hilde Häberle, in der Steinkaute Clemens Heinemann und Wolfgang Nägele, in der Heinrich-Schneider-Siedlung Gregor Kimmel und Marco Noacco.

Hans Möller, Geschäftsführer des Vereinsrings Butzbach, bescheinigte dem scheidenden Vorsitzenden, sich über den eigenen Verein hinaus stark engagiert zu haben, etwa bei der Organisation des Wäldchestages oder der Moderation beim Weihnachtsmarkt und beim Hessentagsfestzug.

Zuvor hatte Günter Steckenreuter seinen letzten Rechenschaftsbericht vorgetragen: Er erinnerte an diverse Einbrüche, durch den Frost unbrauchbar gewordene Wasseruhren, Reparaturen am Jakob-Berg-Heim, eine Handvoll verwahrloste Grundstücke, die Mai- und die Vatertagsfeier, das Kinderfest im Juli, die Probleme, für fünf gekündigte Gärten neue Pächter zu finden (wegen der hohen Schätzwerte), sowie schließlich an die erheblichen Wasserverluste in zwei Gebieten, deren Ursachen derzeit gesucht würden.

Verabschiedet wurde Jutta Henn, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl als Leiterin im Jakob-Berg-Heim zur Verfügung stand. Geehrt wurde Jürgen Haug für 25 Jahre im Kleingartenbauverein.

2010 muss laut Steckenreuter eine Reihe von baulichen Maßnahmen durchgeführt werden. In der Anlage Steinkaute sei beispielsweise der neue Vorbau zu vollenden. Auch müssten die Bahnschwellen teilweise entfernt und durch eine Betonmauer ersetzt werden. Am Gambacher Weg müssten an den Vorbau des Jakob-Berg-Heims neue Schalbretter. Bei der EVB wurde ein Kostenvoranschlag für 100 Meter Erdkabel beantragt, auch für die Unterhaltung des Wasserleitungsnetzes müsse der Verein Rücklagen bilden, zumal die jährlichen Wasserkosten zu hoch seien.

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