10. März 2008, 10:55 Uhr

DSDS: Aus für Juna Manaj nach Note 5 von Bohlen

Köln/Butzbach (sk). Alles Daumendrücken aus ihrer Heimatstadt Butzbach hat nichts genutzt: Juna Manaj hat am Samstagabend bei der TV-Sendung »Deutschland sucht den Superstar« (DSDS) den Sprung in die Runde der letzten Zehn verpasst.
10. März 2008, 10:55 Uhr
Der letzte DSDS-Auftritt von Juna Manaj. (Foto: RTL)

Die 16-jährige Schülerin hatte die Jury und die TV-Zuschauer bei der Show des Fernsehsenders RTL mit dem Lied »Come on over« von Christina Aguilera überzeugen wollen, bei der Auswahl des Titels aber anscheinend den Rat Dieter Bohlens selbst und einiger »Vocal-Coaches« in den Wind geschlagen. Denn nach ihrem Auftritt, der vom Studio-Publikum euphorisch gefeiert wurde, hob Dieter Bohlen zu einem vernichtenden Urteil an: »Es gibt einfach Sängerinnen, die zu gut für dich sind. Da gehört Christina Aguilera dazu. Wir haben dir immer gesagt, du sollst dich an solchen Leuten nicht messen. Ich habe immer geglaubt, dass das ein Fehler ist. Du hast mir heute wieder bestätigt, dass die Sachen von Christina Aguilera nicht eine oder fünf, sondern zehn Nummern zu groß sind. Du dokumentierst mit so einer Nummer nur alles, was du nicht kannst. Deshalb kriegst du von mir eine 5«, zürnte Bohlen. Die Bewertung der beiden anderen Juroren hatte den gleichen Tenor. »Ich finde auch, dass du dich mit dieser brutal schweren Nummer auf die Nase gelegt hast«, urteilte Andreas Läsker; während Anja Lukaseder zwar nett im Ton, aber hart in der Sache befand: »Du hast hübsch gesunden, süß. Ob das für die Mottoshow reicht? Ich glaube nicht!«

Die zehn Mottoshow-Teilnehmer wurden ermittelt aus den fünf Sängern/Sängerinnen, die von den Zuschauern die meisten Anrufe erhielten, und fünf Kandidaten, die von der dreiköpfige Jury auswählt wurden.

Nachdem Juna Manaj von den Zuschauern nicht »gevotet« worden war, dürfte der Schülerin selbst wohl schon klar gewesen sein, dass der DSDS-Auftritt am Samstag der letzte gewesen war. Denn bereits in den Sendungen zuvor waren Kandidaten, die den »Rat« des »Pop-Titanen« oder seiner Kollegen nicht beherzigt hatten, gnadenlos aussortiert worden. Kurz nach Mitternacht erfuhr die Butzbacherin dann als drittletzte der 15 Kandidaten aus dem Mund von Bohlen die Entscheidung – das Aus. »Superstar« wird die 16-Jährige nun nicht mehr; aber der Traum, Sängerin zu werden, muss für Juna Manaj deshalb noch lange nicht ausgeträumt sein.



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