10. November 2019, 19:16 Uhr

Wo Feiern die Gemeinschaft belebt

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr bekam das St.-Martins-Fest in Groß-Karben am Samstag eine Neuauflage spendiert. Veranstaltungsort war einmal mehr der Platz vorm Degenfeld’schen Schloss an der Westlichen Ringstraße.
10. November 2019, 19:16 Uhr
Wenn sich so viele Gäste auf dem der große Platz vorm 1728 erbauten Degenfeld’schen Schloss tummeln, haben die Organisatorinnen des zweiten St.-Martins-Fests mit dem Angebot wieder ins Schwarze getroffen. (Fotos: Schenk)

Groß-Karben hat heimelige Plätze zu bieten. Einer davon ist das Areal vorm Degenfeld’schen Schloss. Zum zweiten St.-Martin-Fest haben wieder viele Karbener das Ambiente vor dem 1728 erbauten Schlossgebäude genutzt.

Ähnlich wie vor einigen Wochen bei der Kerb an gleicher Stelle hatten sich wieder Karbener Vereine und Gruppen am inzwischen zweiten Martinsfest beteiligt. Dazu zählten die Freunde und Förderer von Kurt-Schumacher- und Pestalozzischule, die evangelische Kirchengemeinde mit ihrer Kindertagesstätte, das Bläserensemble und der Abi-Jahrgang der Kurt-Schumacher-Schule (KSS), Jukuz und Jugendfeuerwehr. Das Team vom Landwirtschafts- und Heimatmuseum hatte, wie immer bei solchen Anlässen, die Schlosspforte geöffnet und lud zur Besichtigung ein.

Tombola für Abi-Gala

Alte und junge Besucher, vor allem viele Familien mit Kindern, bevölkerten den Schlosshof. Eröffnet wurde das Fest von Bürgermeister und Schirmherr Guido Rahn. Anschließend spielte das Bläserensemble der KSS Martinslieder. Am Stand der evangelischen Kirchengemeinde Groß-Karben gab es Zwiebelkuchen und Glühwein. Der KSS-Förderverein hatte Crêpes in allen Variationen im Angebot.

Und die Tatsache, dass bis zum Abend einige Weckmänner dran glauben mussten, hatten die Eltern des evangelischen Kindergartens zu verantworten. Ein weiteres belebendes Element war der aktuelle Abi-Jahrgang, der an seinem Stand eine Tombola veranstaltete. Wie ihre Vorgänger aus dem vergangenen Schuljahr hatten sie schon bei einigen Veranstaltungen mitgemacht, erzählten die Schülerinnen und Schüler. Vom Martinsfest erhofften sie sich in diesem Jahr einen guten Umsatz für ihre Abi-Gala. Gewinnen konnte man bei der Tombola unter anderem die derzeit sehr beliebten LED-Luftballons.

Rainer Obermüller vom Karbener Geschichtsverein freute sich über die zahlreichen Besucher-Resonanz im Landwirtschafts- und Heimatmuseum. »Beim vergangenen Martinsfest sind über 200 Leute zu uns gekommen.« Das könne man auch in diesem Jahr wieder erwarten. Und schon am Nachmittag hatte es den Anschein, also ob er damit Recht behalten würde. Für die Besichtigung der regionalgeschichtlichen Exponate konnte man sich viel Zeit nehmen. Der Eintritt war frei, nur um eine Spende fürs Museum wurde gebeten.

Praktisch ist es auch, dass sich der neu gestaltete Jugendclub gleich auf der anderen Seite des Degenfeld’schen Schlosses befindet. Da bot es sich natürlich an, diese Freizeitmöglichkeit am Samstag der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Und das Gesehene hinterließ einen durchweg guten Eindruck. Thomas Frühauf, Carolin Thon und Franziska Fischer vom Jugend- und Kulturzentrum Karben (Jukuz) betreuen den Jugendtreff im Auftrag der Stadt. Er ist quasi so etwas wie eine Jukuz-Außenstelle mitten in Groß-Karben, die immer dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. »Von März bis September dauerten die Umbau- und Renovierungsarbeiten«, sagt Frühauf. »Zielgruppe sind Jugendliche ab der vierten und fünften Klasse. In den Räumen des Vorgängerclubs haben wir einen offenen Treffpunkt für Karbener Jugendliche geschaffen. Jetzt muss das Angebot nur noch angenommen werden.«

Jugend gestaltet mit

Petra Lorry vom Förderverein der Pestalozzi-Schule und Denja Drutschmann-Wacker haben das Fest zum zweiten Mal organisiert. »Ob es sich endgültig etabliert, muss man noch sehen«, sagen die beiden. »Wir sind aber ganz hoffnungsfroh. Mit Jugendfeuerwehr, Jukuz und Abiturienten konnten wir auch junge Leute mit ins Boot holen«, sagen sie. » Wenn es so bleibt, können wir alle zufrieden sein. Das Fest läuft in einem sehr nachbarschaftlichen Rahmen ab.«

Mit der Dunkelheit kam dann auch St. Martin auf dem Pferd, der in diesem Fall aber eine Frau war. Die Reiterin führte den Laternenumzug durch die Groß-Kärber Straßen. Mit dem Martinsfeuer im Schlosshof fand die Veranstaltung schließlich einen stimmungsvollen Abschluss.

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