02. Februar 2018, 21:02 Uhr

»Wie hast du’s mit der Groko?«

02. Februar 2018, 21:02 Uhr

Zu ihrem Neujahrsempfang begrüßte die SPD Bad Vilbel im Kultur- und Sportforum in Dortelweil als Ehrengast Stephanie Becker-Bösch, Sozialdezernentin des Wetteraukreises und Landratskandidatin ihrer Partei. Zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine und Mitglieder trafen sich, um Neujahrsgrüße auszutauschen und vor dem Hintergrund der bundespolitischen Diskussion die Gretchenfrage in der SPD zu diskutieren: »Nun sag, wie hast du’s mit der großen Koalition?«

Horst Seißinger, Vorsitzender der Bad Vilbeler SPD, machte bereits in seinen ersten Worten deutlich, wie wichtig die anstehenden Wahlen im neuen Jahr für die Sozialdemokratie seien. Besonders hob er die Bedeutung der am 4. März anstehenden Landratswahl hervor, bei der die SPD mit Becker-Bösch eine kompetente, ideenreiche und lösungsorientierte Landratskandidatin habe, die als Juristin und Rechtsanwältin mit 17-jähriger Berufserfahrung wisse, wie eine Verwaltung funktioniere. Sie habe als Sozialdezernentin mit Umsetzungskraft unter Beweis gestellt, dass sie dicht an den Menschen und ihren Belangen sei. Becker-Bösch erläuterte, dass Wirtschaftsförderung und solide Finanzen bei ihr Chefsache seien. Denn ohne finanzielle Mittel könne keine soziale Politik ermöglicht werden. Sie stehe für die Schaffung von wohnortnahen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen mit bezahlbarem Wohnraum, um damit auch Straßen zu entlasten. Außerdem seien Arbeitsplätze vor Ort wichtig, da sie den Kommunen Gewerbesteuereinnahmen bescherten. Zur Daseinsvorsorge gehöre der S6-Ausbau von Frankfurt bis Friedberg, der als zusätzlicher Motor in die ganze Region wirke. Soziale Belange wären ihr auch als Landrätin eine Herzensangelegenheit. Nicht nur die gute Betreuung der Kinder und Jugendlichen liege ihr am Herzen, sondern auch die der Senioren. Aber auch die kommunale Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden mit dem Kreis seien ihr sehr wichtig. Bestes Beispiel hierfür sei, dass nun ein Zweckverband gegründet würde, der Städten, Gemeinden und Kreis zusammen bezahlbaren Wohnungsbau, die Dorf-Innenentwicklung und neue Wohnformen für »alternde Baugebiete« ermögliche. Auch die Gesundheitsvorsorge sei ein ganz wichtiger Faktor. Es gelte, neue Modelle für niedergelassene Ärzte zu denken, um die Daseinsvorsorge im Kreisgebiet zu sichern. Zudem sei die Stärkung des Ehrenamtes eine wichtige Säule der Gesellschaft – sei es in der Nachmittagsbetreuung oder Hausaufgabenhilfe, in Ehrenamtsagenturen, Nachbarschaftshilfen, der Flüchtlingsbetreuung, bei Hilfsorganisationen und den Feuerwehren.

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