28. Dezember 2018, 20:47 Uhr

Waffeln zum Frühstück

28. Dezember 2018, 20:47 Uhr
Blick von oben auf das Geschehen am morgendlichen Waffelstand. (Foto: pv)

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln, Kaffee und heißem Orangensaft zieht über den Schulhof. Es ist die letzte Woche vor den Weihnachtsferien, noch dämmrig, der Unterricht hat noch nicht begonnen. Lange Schlangen bilden sich zur frühen Stunde vor einer Theke, die von den Viertklässlern auf dem Pausenhof aufgebaut wurde. Die Jungen und Mädchen der »Wölfeklasse« reichen Waffeln, heißen Orangensaft und Kaffee.

Besonders erfreulich ist es, dass sich auch viele Eltern Zeit nehmen, um mit ihren Kindern ein »Waffelfrühstück« mit Kaffee einzunehmen. Die gebastelten Schneemänner aus Kanthölzern sowie die gefalteten Engel aus Buchseiten sind bereits am ersten der drei Morgen ausverkauft. Während die motivierten Viertklässler in den Folgetagen noch Engel produzieren können, fehlt für weitere Schneemänner Material und Zeit. »Unsere Einnahmen spenden wir dem Verein für krebskranke Kinder Frankfurt«, berichten die Kinder der Wölfeklasse. Die Kinder haben offensichtlich viel Spaß an der Aktion. Schon im vierten Jahr in Folge wird das Sozialprojekt an der Kloppenheimer Grundschule von den Viertklässlern durchgeführt und stößt auf großes Interesse. Dank zahlreicher Waffelteigspenden, der OrangensaftSpende und vieler helfender Elternhände konnte in diesem Jahr ein Gewinn von gut 1000 Euro erwirtschaftet werden.

»Das soziale Engagement der Kinder wird gefördert, Selbst- und Eigenverantwortung durch das Backen der Waffeln und Übernehmen von Verkaufsdiensten werden gestärkt«, betont Klassenlehrerin Sabine Olschewski. Die Schülerinnen und Schüler würden sensibilisiert für die Situation von Kindern, denen es nicht so gut gehe. Bei der Ausarbeitung eines Konzeptes für ihre Aktion hatten die Kinder Entscheidungsfreiheit. An drei Morgen sind die Verkaufsstände für jeweils 45 Minuten vor dem Unterricht geöffnet. Im Anschluss wird mit Unterstützung der Eltern gespült und aufgeräumt. Die Schüler sammelten Vorschläge, welcher Organisation sie das Geld spenden könnten. Schnell waren sie sich darüber einig, das Geld solle in der Region bleiben und bedürftigen Kindern zugute kommen. Den Kontakt zur Frankfurter Kinderkrebshilfe stellt Klassenlehrerin Sabine Olschewski her.

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