25. März 2019, 18:27 Uhr

Von Piraten, Polizisten und Trommeln

25. März 2019, 18:27 Uhr
Stapelweise ausrangierte Playmobil und Lego-Spielsachen gibt es beim Flohmarkt der Grundschule am Römerbad. (Foto: Diehl)

Von »Lego Friends« über Playmobil-Sets bis zu zusammengebauten Lego-Autos ist alles dabei. Auch kleine Einzelteile sind im Angebot. An 36 Schultischen können die Anbieter ihre Vorräte beim Lego- und Playmobil-Flohmarkt an den beleibten Spielsachen reduzieren. Hinter vielen Tischen sitzen die Kinder selbst. Auch der zehnjährige Dennis möchte etwas von seinem Playmobil und Lego abgeben. Auf seinem Tisch hat er einige Playmobilkartons mit Piratenturm, Polizisten und eine Bank aufgestellt. In Tüten hat er kleine Pakete zusammengestellt, die er für ein paar Euros anbietet. Hilfe bekommt er von seiner Mutter. »Ich habe schon einige kleine Teile verkauft«, erzählt der Grundschüler aus Kloppenheim.

Blickt man durch die Eingangshalle der Grundschule, ist besonders viel Playmobil zu erkennen. Ein Playmobil-Baustellenkran ragt zwischen den Sets empor. Die potenziellen Käufer verteilen sich gut auf dem kleinen Flohmarkt und schauen sich um. Auf dem Schulhof stehen Bänke und Helfer verkaufen Waffeln, Hotdogs und Getränke.

Geplant und umgesetzt wird dieser besondere Flohmarkt vom Förderverein der Grundschule. »Die Idee hatten wir schon 2013«, sagt Charles Schmahljohann, der Vorsitzende des Fördervereins. Eine reine Lego-Börse habe es schon einmal gegeben. Wegen der positiven Resonanz gebe es nun die Wiederholung. »Die Nachfrage hat sich im Vergleich zu 2014 verdreifacht.« Verkauft wird jedoch nicht nur von Eltern und Schülern der Grundschule. Denn knapp die Hälfte kommt von außerhalb. Die Einnahmen aus Standgebühr, Essen und Getränken gehe dabei an den Förderverein, der wiederum Schulprojekte unterstütze. Eine weitere Besonderheit ist das Kinderrestaurant. Dieses wird von den »Römerkids« der Schülerbetreuung geführt.

»Die Kinder kochen und bedienen hier selbst«, berichtet Schmahljohann. In zwei Runden versorgen sie insgesamt 80 Personen in der Schulmensa mit Grüner Soße. »Wir wollten die Kinder mehr einbinden und dazu anregen, aktiv zu werden.«

Fleißarbeit vorm Verkauf

Kathrin Ankermüller bietet zusammen mit ihrer Tochter deren Sets von »Lego Friends«. »Wir haben mühsam alle Kleinteile auseinandersortiert und wieder den einzelnen Sets zugeordnet«, verrät die Bad Vilbelerin. Doch für ihre größeren Pakete würden sich schwer Käufer finden: »Die Leute kaufen eher kleinere Sets für fünf oder zehn Euro.«

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