08. August 2019, 20:41 Uhr

Viel Holz und noch mehr Wasser

Das könnte in Karben ein echter Anziehungspunkt werden. Kaum ist der neue Leuchtturmspielplatz an der Nidda zum Thema Wasser offiziell freigegeben, tummeln sich dort auch schon Dutzende von Kindern und ihre Eltern. Und sie kommen nicht nur aus Karben selbst.
08. August 2019, 20:41 Uhr

E in knappes Jahr ist es her, da waren die Mitglieder des Ortsbeirats Groß-Karben mit Bürgermeister Guido Rahn auf Ortsbegehung. Dabei kamen sie auch ans Nidda-Ufer auf die Baustelle der Nidda-Renaturierung. Und zu ihnen etliche Bürger, denn das Interesse an dem neuen Spielplatz war groß.

Die große Resonanz an den vorgestellten Plänen zeigte schon seinerzeit, dass der Platz zwischen Hessenring und Niddaufer zu einem Renner werden könnte. Jetzt, knapp ein Jahr später, ist der neue Spielplatz freigegeben worden.

Er ist im Zuge der Renaturierung der Nidda entstanden und deshalb lautet das Motto passend zu seiner Lage »Wasser«. Und da ist eine Menge entstanden, was mit dem nassen Element zu tun hat. Beispielsweise ein großes hölzernes Schiff, das vom Nachwuchs nach Herzenslust erklommen werden kann. Aussichtplattformen, Segelmast, Reeling und Bullaugen wie beim richtigen Schiff inklusive. Nur ein paar Meter weiter können die Kleinen ein Minibötchen besteigen, das als Schaukel konzipiert worden ist.

Und weil es um Wasser geht, darf eine Pumpe nicht fehlen. Der dahinter liegende Matschbereich und das Bachbett aus Kies werden an diesem Nachmittag kräftig durchwatet. Dazu haben einige Kinder ihre Gummistiefel angezogen. Gleich am Eröffnungstag haben die Mädchen und Jungen den Matsch mit Begeisterung angenommen und bauten sogleich einen Staudamm, um das Wasser im kleinen Bachlauf aufzustauen.

Attraktion Doppelseilbahn

Außer dem hölzernen Beiboot ist auch mit anderen Geräten an die Kleinkinder gedacht worden. In dem eigens für sie geschaffenen Bereich gibt es zwei Wackeltiere, passend zum Motto eine Ente und einen Goldfisch, aber auch eine Entenfamilie, eine Kleinkindsitzgruppe mit Sandtisch und die sehr beliebte Vogelnestschaukel.

Die Hauptattraktion indes hat weniger mit Wasser zu tun, ist auf diesem großen Spielgelände aber bestens aufgehoben: die Doppelseilbahn. Die Kinder können dort um die Wette nebeneinander fahren. Eine Einzelseilbahn war schon in den ersten Entwürfen für diesen Spielplatz vorgesehen. Der städtische Tiefbauingenieur Michael Soborka, dem während der viermonatigen Bauzeit die Bauaufsicht oblag, hatte auf einem seiner Bayern-Urlaube aber auf einem Spielplatz eine Doppelseilbahn entdeckt. Die Idee ist nun auch in Karben umgesetzt worden.

Der neue Themenspielplatz, der allen Karbener Kindern offen steht, hat eine Größe von 30 mal 70 Metern. Mit seinen 2100 Quadratmetern ist er bald doppelt so groß wie der alte. Der Eingang zum künftigen Spielparadies erfolgt vom Fußweg her zwischen Nidda und Bebauung im verlängerten Hessenring. Die Bäume des alten Platzes sind bis auf einen laut Stadt alle erhalten geblieben.

Was den Ortsbegehern und Bürgern übrigens vor einem Jahr vorgestellt wurde, waren die überarbeiteten Pläne. Ursprünglich war nämlich geplant, vom Spielplatz aus einen direkten Zugang an die Nidda anzulegen. Das musste jedoch aus Sicherheitsgründen wieder verworfen werden. Zudem musste das gesamte Spielgelände mit einem festen Zaun umgeben werden. Sei’s drum: Den Kindern und Eltern macht der neue Platz trotzdem große Freude. Nicht zuletzt auch, weil ein Großteil des Platzes im Schatten liegt. Das ist einer Mutter aus Schöneck sehr positiv aufgefallen. Wie gut der neue Platz ankommt, beweist ihre Aussage: »Wir sind hier nur Gäste, aber es gefällt uns ausgesprochen gut.«

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