14. Februar 2017, 18:40 Uhr

Sicherheitskonzepte beugen vor

14. Februar 2017, 18:40 Uhr
Eine FDP-Delegation angeführt von Jörg-Uwe Hahn (l.) besuchte die Bad Vilbeler Polizeistation. (Foto: pv)

Der FDP-Landtagsabgeordnete Jörg-Uwe Hahn besuchte gemeinsam mit den beiden FDP-Ortsvorsitzenden und Stadtverordneten Thomas Reimann (Bad Vilbel) und Oliver Feyl (Karben) den Leiter der Polizeistation Bad Vilbel Jürgen Werner und Ermittlungsleiter Jürgen Mank. Bei dem Treffen erfuhren die Liberalen, dass das Jahr 2016 sicherlich mit der höchsten Aufklärungsquote abgeschlossen wurde. Es habe so wenige Straftaten wie nie zuvor gegeben. Auch habe sich die Zahl der Unfallverletzten um 35 Prozent reduziert. »Wir Freie Demokraten sind sehr froh darüber, dass die heimische Polizei nicht nur objektiv für unsere Sicherheit gerade steht, sondern sehr viel für das subjektive Sicherheitsgefühl geleistet hat«, lobte der ehemalige hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn.

Besonders zufrieden zeigen sich die Liberalen über die positiven Bemerkungen zur Zusammenarbeit mit den städtischen Einrichtungen. Vor allem bei dem Thema Flüchtlinge, aber darüber hinaus auch bei dem Thema Sicherheitskonzepte für große Veranstaltungen sei die Zusammenarbeit aus Sicht von Werner kaum noch ausbaufähig. »Wir machen für alle größeren Veranstaltungen Sicherheitskonzepte, sei es von den Weihnachtsmärkten über das Musik-Event bis hin zum großen Rewe-Familientag. Das hat Erfolge, so haben wir zum Beispiel beim Vilbeler Markt 2016 keinerlei Straftaten erleben müssen«, erklärte Werner.

Man erreiche dieses durch ein Gesamtpaket mit einem hohen Kontrolldruck, man nutze als Polizeistation Bad Vilbel alle rechtlichen Maßnahmen, sei mit den Schulen in Karben und Bad Vilbel eng vernetzt, dieses gelte aber auch für die größeren Vereine. Werner lobte den Einsatz des freiwilligen Polizeidienstes, immerhin seien im vergangenen Jahr in Bad Vilbel 850 Stunden und in Karben 350 Stunden von freiwilligen Polizeihelfern geleistet worden. »Das erhöht nicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger der südlichen Wetterau, wir können auch den einen oder anderen Hinweis für den polizeilichen Ermittlungsdienst sehr gut nutzen.«

Hohe Fluktuation

»Seit 2014 sind über 120 Polizisten in die Station nach Bad Vilbel gekommen und von hier wieder weg versetzt worden. Dieses hat ausschließlich etwas mit dem Wunsch der Polizeibeamten zu tun, wohnortnah, das heißt meistens in Mittel- oder Nordhessen, eingesetzt zu werden.« Dass trotz so einer hohen Fluktuation die Aufklärungsquote fantastisch gut ist, ist eine positive Auszeichnung für die Arbeit unserer Polizeistation«, bilanzierte FDP-Landtagsabgeordneter Hahn.

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