21. Mai 2019, 21:42 Uhr

»Sehr guten Jahresabschluss« vorgelegt

21. Mai 2019, 21:42 Uhr
Th. Stöhr

Hohe Überschüsse, Guthaben übersteigen Schulden, hohe Eigenkapitalquote: Bad Vilbels Bürgermeister und Kämmerer Thomas Stöhr (CDU) legt den Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2018 vor.

Der Magistrat der Stadt Bad Vilbel hat am vergangenen Montag die Jahresrechnung der Stadt für das Haushaltsjahr 2018 festgestellt. Nach Mitteilung des Bürgermeisters und Kämmerers Thomas Stöhr (CDU) habe er dabei einen sehr guten Jahresabschluss vorlegen können: »Das Gesamtergebnis ist deutlich besser ausgefallen als geplant. So war im Ergebnishaushalt, der die Verwaltungstätigkeit abbildet, mit einem Überschuss von rund 125 000 Euro gerechnet worden. Mit einem jetzt festgestellten Überschuss von rund 46,9 Millionen Euro ist ein bezogen auf die vergangenen Jahre herausragendes Ergebnis eingefahren worden«, teilt Stöhr mit. Diese deutliche Ergebnisverbesserung habe sich zum einen durch außerordentliche Gewinne aus den getätigten Grundstücksverkäufen der Stadt in Höhe von rund 43,3 Millionen Euro ergeben. Zum anderen habe im allgemeinen Verwaltungsbereich ein Überschuss von rund 3,6 Millionen Euro erzielt werden können.

Auch der Finanzhaushalt 2018, der die Investitionstätigkeit des Jahres widerspiegelt, könne mit überaus erfreulichen Zahlen aufwarten. Investitionen von rund 14,6 Millionen Euro hätten ohne Kreditaufnahme finanziert werden können. Zusätzlich seien Kredite in Höhe von rund 1,9 Mio. Euro getilgt worden. Dadurch seien die Darlehensschulden der Stadt zum Ende des Jahres 2018 auf rund 24,8 Millionen Euro gesunken. »Angesichts eines Guthabens in Höhe von rund 48,5 Millionen Euro könnte man rechnerisch hieraus alle städtischen Schulden nahezu zweimal tilgen«, erklärt Stöhr. Dies scheitere allerdings an den Kreditbedingungen, insbesondere von einst aufgenommenen Förderkrediten.

Die städtische Bilanz zum 31. Dezember 2018 weise einen überaus beeindruckend Wert an städtischen Vermögen aus, der weiter angewachsen sei, betont der Bürgermeister. So steige das Eigenkapital der Stadt um rund 47 Millionen Euro und erreiche einen neuen Spitzenwert von rund 244 Millionen Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von rund 68,8 Prozent stehe Bad Vilbel so gut wie kaum eine andere Stadt da.

»Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Finanzkasse der Stadt 2018 stets überaus gut gefüllt war und die Guthaben der Stadt deutlich die Schulden überstiegen. Ferner konnte die Stadt weiter Vermögen bilden und verfügt über eine so hohe Eigenkapitalquote wie kaum eine andere Stadt«, fasst Stöhr zusammen. Gleichwohl sei es aber auch nötig, im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen und auf eine mögliche Konjunkturabschwächung an der wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltführung festzuhalten.

Nach Prüfung folgt Beschluss

Der Jahresabschluss werde nun dem Rechnungsprüfungsamt der Stadt Bad Vilbel zur Prüfung weitergeleitet. Nach Abschluss dieser Prüfung werde der Stadtverordnetenversammlung der Jahresabschluss mit Prüfbericht zur Beschlussfassung und zur Entlastung des Magistrats vorgelegt. (Foto: pv)

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