21. Dezember 2018, 19:17 Uhr

Segen bringen

21. Dezember 2018, 19:17 Uhr

»Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit« – Kinder mit Behinderung stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen. Den Sternsingern und den vielen Menschen, denen sie begegnen, soll bewusst werden: Menschen sind nicht behindert, sie werden in vielfacher Weise behindert. Es sind nicht in erster Linie die Barrieren im Alltag, die Menschen mit Behinderung davon abhalten, selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Vielmehr sind es die Vorurteile in den Köpfen, die verhindern, dass Barrierefreiheit selbstverständlich wird. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO leben rund 80 Prozent der weltweit eine Milliarde Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern. Mit Bildungsangeboten und Aufklärungskampagnen, Therapien und medizinisch-technischen Hilfsmitteln, Hausbesuchen und sozial-psychologischer Begleitung setzen sich die Partner des Kindermissionswerks »Die Sternsinger« weltweit dafür ein, dass Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung geschützt, gestärkt, gefördert und ohne Einschränkungen in die Gesellschaft integriert werden.

Bei der Aktion im vergangenen Jahr hatten die Jungen und Mädchen bundesweit mehr als 48,8 Millionen Euro gesammelt. 1965 Projekte in 114 Ländern konnte das Kindermissionswerk »Die Sternsinger« weltweit unterstützen. Die Fördersumme betrug insgesamt 71,23 Millionen Euro. Die Art der Unterstützung reicht von Nothilfe bei Katastrophen über Gesundheitsvorsorge und Ernährung bis hin zu Bildung und sozialer Integration.

Anmeldung erwünscht

In Bad Vilbel sind die Sternsinger in der Kernstadt am 27. und 28. Dezember 2018 und in Massenheim und Dortelweil jeweils am 13. Januar unterwegs. Wer ihren Besuch wünscht, kann sich unter sternsinger@st-nikolaus-bad-vilbel.de oder telefonisch bei F. Burkard, 0 61 01/ 98 44-13 14, anmelden, wie Simone May mitteilt.

Wer sich aktiv beteiligen möchte, als Sternsinger oder als Helfer, kann sich auch über diese Adressen melden. Zudem werden in den Kirchen Listen ausgehängt, in die sich jeder, der den Besuch der Sternsinger wünscht und noch nicht registriert ist, eintragen kann.

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