17. März 2017, 20:19 Uhr

Neuer Einsatzcontainer

17. März 2017, 20:19 Uhr
Besichtigen den neuen Einsatzcontainer (v. l.): Kreisbrandinspektor Lars Henrich, Landrat Arnold, Bürgermeister Stöhr, Erster Stadtrat Wysocki, Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll und Mario Migdalski. (pv)

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Vilbel kann ab sofort auf einen neuen modernen Abrollbehälter zurückgreifen. Er soll bei Großalarmlagen und Einsätzen der Technischen Einsatzleitung dienen und die Betreuung der Einsatzkräfte erleichtern. Der Container, der als sogenannter »Abrollcontainer« leicht zu transportieren ist und schnell aufgebaut werden kann, bietet den Feuerwehrleuten in Bad Vilbel, aber auch im gesamten Wetteraukreis, optimale Arbeitsbedingungen.

Die Kosten für den Container liegen bei 130 000 Euro, wovon die Stadt Bad Vilbel 80 000 Euro und der Wetteraukreis 50 000 Euro tragen. Der Container kommt aus Italien und wurde von einer Firma gefertigt, die große Erfahrung mit Großalarmlagen in Italien vorzuweisen hat.

Bei einem Besichtigungstermin machten sich Landrat Joachim Arnold, Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und der Erste Stadtrat und Brandschutzdezernent Sebastian Wysocki ein Bild von dem neuen Abrollcontainer. »Dieser Abrollbehälter ist mit modernster Technik ausgestattet und bietet der Feuerwehr optimale Bedingungen für den Einsatz«, erklärte Bürgermeister Stöhr. Auch Landrat Arnold bezeichnete den Betreuungscontainer als gelungene Investition in die Brandschutzinfrastruktur. »Die Feuerwehrkameraden in Bad Vilbel und im Wetteraukreis erfahren mit diesem Container eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Die Ausstattung und Flexibilität des Containers sind beeindruckend«, sagte Arnold.

Einen besonderen Dank richteten Arnold und Stöhr an Mario Migdalski von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Vilbel, der mehrfach nach Italien gefahren sei, um dort den Fertigungsprozess des Containers zu begleiten und diesen an die Bedürfnisse vor Ort anzupassen. »Das Ergebnis der vielen Termine in Italien kann sich wirklich sehen lassen. Dank des Einsatzes von Herrn Migdalski verfügen die Feuerwehrkameraden nun über einen Container, der allen Ansprüchen und Bedürfnissen Rechnung trägt«, waren sich Arnold und Stöhr bei der Besichtigung einig.

Der neue Betreuungscontainer verfügt über moderne Kommunikationstechnik, eine voll ausgestattete Küchenzeile und Beamer, Leinwand sowie über ein Fernsehgerät für Lagebesprechungen. Die Telefone und Computer sind über LTE-Verbindungen an das Netz angeschlossen und können im Falle eines Ausfalls dieser Verbindung auch über Satellit angeschlossen werden.

Für Großalarmlagen befindet sich auf dem Dach des Containers eine Antenne, an deren Spitze auch eine Kamera installiert ist, die es den Einsatzleitern ermöglicht bei unübersichtlichen Einsätzen aus großer Höhe Bilder des Einsatzortes zu erhalten.

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