24. Juli 2018, 18:53 Uhr

Neue Rollstuhlfahrerrampe installiert

24. Juli 2018, 18:53 Uhr
Hans-Joachim Prassel befindet die neue Rampe nach einem Test für gut. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki, Marktmeister Carsten Feik sowie Planerin Derya Öcal (v. l.) freuen sich. (Foto: pv)

Es sind nur drei Stufen, die es zu überwinden gilt. Diese drei Stufen verhindern jedoch den direkten Weg vom FFH-Parkplatz, beziehungsweise vom Festplatz durch den Burgpark zur Wasserburg für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen. Nun wurde Abhilfe geschaffen, indem eine neue Rampe an den Stufen neben dem Marktcontainer geschaffen wurde.

Bislang ging der barrierefreie Weg vom Festplatz und vom FFH-Parkplatz über den Fußweg an der Nidda entlang durch den Burgpark zur Wasserburg. Während der direkte Weg durch Stufen ein Hindernis für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder auch Eltern, die mit einem Kinderwagen unterwegs sind, darstellte. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki machte sich nun gemeinsam mit dem Marktmeister, Carsten Feik, der Planerin und Projektverantwortlichen, Derya Öcal vom Fachdienst Tiefbau/Abwasser, und Hans-Joachim Prassel, kommunaler Behindertenbeauftragter, ein Bild der neuen Rampe. »Die Idee entstammt dem Rewe-Family-Day, deren Organisatoren eine mobile Rampe nutzten. Nachdem die Veranstaltung nun ja nicht mehr stattfand, nahmen wir Kontakt zu den Organisatoren auf, um uns nach der mobilen Lösung zu erkundigen. Letztendlich entschieden wir uns dann aber für diese fest installierte Rampe«, erklärt hierzu Sebastian Wysocki, der die Rampe zum einen für den Vilbeler Markt und die Erreichbarkeit des Krammarkts für wichtig ansieht, aber auch als Steigerung der Barrierefreiheit der Burgfestspiele. »Ab sofort können auch mobilitätseingeschränkte Personen den direkten Weg vom Parkplatz zur Burg nehmen, sagte Wysocki.

Wasser wird abgeleitet

Insgesamt mussten 52 Zentimeter Geländeunterschied überwunden werden. »Das klingt zunächst wenig, allerdings ist durch entsprechende Neigungsvorgaben eine maximale Neigung von sechs Prozent zulässig. Dies unterschreiten wir sogar hier durch eine Rampenlänge von rund 9,50 Meter«, erläutert Derya Öcal die technischen Details. »Eine Besonderheit ist der Belag, der durch Löcher nicht nur rutschfest ist, sondern auch Wasser direkt ableitet und damit in allen Jahreszeiten sicher befahr- und begehbar wird«, erklärte Wysocki abschließend.

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