24. Mai 2019, 20:21 Uhr

Nächstes Projekt: ein Jahrbuch

24. Mai 2019, 20:21 Uhr
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Aus der Redaktion
Die Vorstandsmitglieder des Geschichtsvereins (v. l.): Peter Konze, Charlotte Jäkel, Berthold Polag, Karin Pfeiffer, Rainer Obermüller, Jürgen Hintz und Helmut Schultheiß (nicht zu sehen: Christel Fiebelkorn,Werner Gold, Wolfgang Schlicht). (Archivfoto: pv)

Die Jahreshauptversammlung des Karbener Geschichtsvereins fand kürzlich im Bürgerzentrum statt. Dabei machte Vorsitzender Jürgen Hintz deutlich, dass das Vortrags-, Ausflugs- und Fahrtenangebot ein Erfolgsmodell sei. Auch 2019 ist der Geschichtsverein wieder rührig.

Hintz, dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Anschließend berichtete er über die Vorträge, Zusammenkünfte und Fahrten im vergangenen Jahr. Diese seien von Mitgliedern und Gästen sehr gut angenommen worden. Hinsichtlich der Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins im April 2018 konnte Hintz mitteilen, dass die Vorbereitungen zwar mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen seien, dass es sich aber gelohnt habe und mit etwa 150 Festgästen sehr gelungen und erfolgreich gewesen sei.

Archiv öffentlich zugänglich

Hintz teilte mit, dass das Archiv des Geschichtsvereins im Keller des Bürgerhauses Petterweil jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr für Interessierte geöffnet sei. Er wies weiter darauf hin, dass das Heimatmuseum im Degenfeldschen Schloss meistens am ersten Sonntag eines jeden Monats von 14 bis 17 Uhr seine Pforten öffnet - jeweils mit einem speziellen Programm. Die Reihe der Schriften, die der KGV früher veröffentlicht hat, soll in naher Zukunft fortgeführt werden. Das allernächste Projekt, so schilderte Hintz, ist ein Jahrbuch, das an die Mitglieder kostenlos ausgegeben werden soll.

Ferner wies der Vorsitzende auf die anstehenden Feiern zum 50-jährigen Jubiläum der Stadt Karben in 2020 hin, an denen sich der KGV zusammen mit dem Literaturtreff aktiv beteiligen werde. Eine große Hilfe hierzu seien die Vorstandsmitglieder des Literaturtreffs, Karin Schrey sowie Dr. Hans Kärcher.

Ehrenamtliche Helfer für die Vorbereitungsarbeiten seien dem Verein willkommen; Hintz rief die Mitglieder zur allgemeinen Mitarbeit im Vorstand und bei den Themen des Geschichtsvereins auf. Der stellvertretende Vorsitzende des KGV, Rainer Obermüller, gab einen Überblick über die Tätigkeit des Museumsdienstes mit verschiedenen Vorträgen sowie über den finanziellen Stand des Museums. Außerdem wurden der Bericht des Kassenleiters Berthold Polag, des Archivdienstes (Wolfgang Schlicht, Helmut Schultheiß und Walter Schabel) sowie der Kassenprüfer Aribert Groll und Heinz-Ditmar Reich vorgelegt. Auf Antrag von Groll wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zur Neuwahl stand diesmal lediglich ein neuer Kassenprüfer, da einer der beiden bisherigen Prüfer turnusmäßig ausgeschieden ist. In dieses Amt wurde Gertrud Hilka einstimmig für die nächsten zwei Jahre gewählt.

In der Vorausschau auf 2019 berichtete Hintz über bereits erfolgte Aktivitäten: so Lichtbildervorträge über das Frauenwahlrecht, zur Tizian-Ausstellung im Städel-Museum sowie über die »historische Entwicklung der Landwirtschaft«. Ein Besuch in Ockstadt mit Kirchenführung, Ortsrundgang, Besuch des von Frankenstein’schen Anwesens sowie eine Blütenwanderung war die bislang letzte gut besuchte Veranstaltung. Als nächster Termin und zur Fortsetzung im Jahresprogramm folgt am heutigen Samstag ein Besuch in Wölfersheim mit Führung im Braunkohle- und Energiemuseum, einer Ortsführung mit den Stadttürmen und der barocken Kirche. Hirzenhain und ein Besuch des dortigen Kunstgussmuseums schließen diese Ausfahrt ab.

Für 2019 sind zwei Mehrtages-Fahrten vorgesehen: nach Mecklenburg-Vorpommern und in den Breisgau. Vorträge von Dr. Günter Rauch über das Ende des Ersten Weltkriegs, den Versailler Vertrag, die Weimarer Reichsverfassung sowie die Weimarer Republik und von Historiker Erhard Bus über »Frankfurt - eine deutsche Hauptstadt« runden das Sommerprogramm ab. Im Herbst sollen weitere Referate folgen, so von Dr. Hans Hansen »zur Entwicklung des Lebens auf der Erde« mit Beteiligung des NABU sowie von Dr. Hans Kärcher über »Leo Frobenius - ein Afrikaforscher« (mit NABU und Karbener Literaturtreff). Das Herbstfest, Besuche der van-Gogh-Ausstellung im Städel sowie der Besuch des Adventskonzerts in der Ilbenstädter Basilika sollen das Jahresprogramm beschließen. Im Anschluss an die Versammlung zeigte Hintz Lichtbilder von den beiden Polen-Reisen mit Begleitkommentar.



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