04. August 2019, 20:08 Uhr

Mehr Licht, bessere Akustik

04. August 2019, 20:08 Uhr
Jürgen Werner und Udo Knietsch freuen sich über den neuen Platz der St. Nikolaus-Figur in der Nähe des Altars. (Foto: cf)

Die Erneuerung der St. Nikolaus-Kirche kann als gelungen gelten. Allerdings sind Kosten in Höhe von 105 000 Euro noch offen. Der Förderverein bittet deshalb um Spenden.

Die Freude der rund 3000 Gemeindemitglieder über die Sanierung der Sankt Nikolaus-Kirche ist groß. Gottesdienst- und Konzertbesucher sind sich einig: Das ein halbes Jahr lang renovierte Gebäude präsentiert sich schöner denn je. Mehr Licht durch neue oder vergrößerte Fenster, Glastüren und Deckendurchbrüche, eine bessere und erweiterte Beleuchtung durch ein neues Lichtkonzept im Foyer und im Innenraum, eine gute Akustik durch den Einbau einer Zwischendecke verfehlen ihre Wirkung nicht.

Hinzukommt ein angemessener Standort für die Figur des Namensgebers St. Nikolaus links vom Altar, eine tagsüber offene, komplett neu gestaltete Marienkapelle, ein bis zum Aufgang der Empore verlängertes Metallgitter an der Südseite, dass das Foyer vom Kircheninneren abtrennt, neu gestaltete Wände in Blau mit schmückendem Goldgitter rund um den Altar und ein neuer Fassadenanstrich.

Einzig die Verschönerung des Außenbereichs ist noch in Arbeit, wie Fördervereinsvorsitzender Jürgen Werner und der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Udo Knietsch beim Ortstermin berichteten. Das Ziel der Sanierung bestand darin, die Grundelemente des 1960er-Jahre Baus wieder zu betonen, eine Art Verbindung zum Vorgängerbau, der 1725 erbauten Barockkirche herzustellen und die »Bausünden des radikalen Umbaus 1986 und 1987, die vieles verschlechterten«, zu korrigieren. Getrübt wird die Freude allerdings durch den Blick auf die Finanzen.

Trotz sorgfältiger Planung kam die Erneuerung der katholischen Kirche durch zusätzliche Nachbesserungen und nicht kalkulierbare Arbeiten wie mehr Aushub und neuer Estrich in der Marienkapelle sowie »Kinderkrankheiten und Nachbesserungen« teurer als gedacht. Die Kosten für das Erneuerungsprojekt der 1970 erbauten und 1972 eingeweihten St. Nikolaus-Kirche beliefen sich auf 640 000 Euro statt auf 600 000 Euro, wie zuvor kalkuliert. Davon trägt das Bistum Mainz 200 000 Euro, die Gemeinde finanziert 250 000 Euro aus Rücklagen, die Spendensumme durch Überweisungen und Einnahmen aus Veranstaltungen wie Café, Konzerte und Kabarett beträgt 95 000 Euro. Aufbringen muss die Pfarrgemeinde noch 105 000 Euro.

Beten in der Marienkapelle

Zusätzlich in Planung ist eine neue, rund um die Kirche laufende Außenbeleuchtung und ein neues Sicherheitssystem der Kirche, um die wertvollen barocken Figuren in der Marienkapelle schützen zu können. »Die Marienkapelle ist werktags geöffnet, um Besuchern eine Möglichkeit zum Beten zu bieten.« Benötigt werden also noch weitere Spenden. Die Fördervereinsmitglieder organisieren deshalb weitere Benefiz-Veranstaltungen.

Förderverein und Pfarrgemeinde danken allen Spendern für ihre bisherige Unterstützung zur Deckung der Kosten der Kirchenerneuerung. Weitere Spenden sind willkommen, können eingezahlt werden auf das Konto des Fördervereins der St. Nikolaus-Gemeinde, Sparkasse Oberhessen, IBAN DE20 5185 0079 0027 1493 32.

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