06. Oktober 2019, 12:00 Uhr

Spendenaktion

Kicken für die dreijährige Sophie: Benefizspiel bringt Geld für Therapie ein

Für die kleine Sophie rückt eine Delfintherapie in greifbare Nähe: Beim Benefizspiel zwischen FC Rendel und FSV Frankfurt in Burg-Gräfenrode sind beträchtliche Spenden zusammen gekommen,
06. Oktober 2019, 12:00 Uhr
JKÖ
Die Fußballer des FSV Frankfur sind in Burg-Gräfenrode für den guten Zweck gegen den FC Rendel angetreten. (Foto: jkö)

Sophie (3), die am Rett-Syndrom leidet, hat in dieser Woche eine gute Nachricht erhalten: Die von ihrer Tante initiierte Spendenkampagne für eine besondere Therapie war erfolgreich - dank des Engagements zahlreicher Vereine und Bürger.

Vor wenigen Tagen hat die Spendenbox noch auf dem Sportplatz in Burg-Gräfenrode gestanden, wo sich FC Rendel und FSV Frankfurt zum Benefizspiel getroffen hatten. Nun hat FC-Vorstandsmitglied Grischan Dietrich die Box übergeben - mit rund 3000 Euro Inhalt. »Für uns bedeutet das einen großen Schritt näher an unser Ziel«, sagt Vater Daniel Hufnagel. Der Traum der jungen Familie ist eine Delfintherapie für Tochter Sophie, die am Rett-Syndrom leidet. Durch den Gendefekt kann sie weder sprechen noch laufen, außerdem hat sie eine gestörte Handmotorik und leidet unter Epilepsie.

Um den Traum einer Delfintherapie zu erfüllen, hatte Tante Denise Mansfeld eine Spendenkampagne ins Leben gerufen - und unter Karbener Vereinen und Bürgern damit eine regelrechte Welle der Unterstützung losgetreten. »Rund 2500 Euro sind durch das Benefizspiel von FC Rendel und FSV Frankfurt zusammengekommen, zusätzlich hat die FSG Burg-Gräfenrode rund 500 Euro gespendet«, erklärt Hufnagel, der selbst seit Jahren aktiv beim FC Rendel ist. Diese beiden Beträge hat der FC ihm jetzt gemeinsam mit vielen Vertretern der FSG am Rande des Derby-Abends von Rendel und Groß-Karben übergeben. »Es sind viele Besucher gekommen und haben sich mit uns gefreut.«

Auch Zeitungsleser spenden

Dabei ist das fußballerische Engagement nicht das Einzige: Nicht zuletzt durch die Berichterstattung dieser Zeitung sind weitere Helfer aufmerksam geworden. So haben beispielsweise Leser direkt auf das Spendenkonto eingezahlt, wofür die aktuelle Auswertung noch läuft. Und: Das Basarteam Assenheim, das regelmäßig Flohmärkte veranstaltet, war so berührt von der Geschichte , dass es sich gar mit einer Spende von 2000 Euro bei Initiatorin Mansfeld meldete. »Das ist absolut unglaublich«, freut sich Mutter Laura Hufnagel. »Wir sind sehr, sehr dankbar.«

Denn: Die rund 15 000 Euro für die Delfintherapie sind damit in greifbarer Nähe - rund die Hälfte war bereits vor dem Spiel über betterplace.org zusammengekommen. »Den fehlenden Betrag werden wir allein stemmen können«, sagen die Eltern. Sie wollen dem Verein, der die Therapien organisiert, daher nun grünes Licht geben.

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